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Bei der Junioren-Gala in Mannheim reichen im Hochsprung 1,79 Meter für die Reise nach Kanada

Geschafft! Deborah Brodersen löst WM-Ticket

Leichtathletik (olz). „Das ist echt geil. Ich habe die Fahrkarte zur Junioren-Weltmeisterschaft in Kanada in der Tasche“, freute sich Deborah Brodersen nach übersprungenen 1,79 Metern bei der Bauhaus Junioren-Gala der U 20 in Mannheim. Sie konnte diesmal ihre Saison-Bestleistung und die WM-Norm von 1,82 Metern aber nicht überspringen. „Doch bei 1,79 Metern wusste ich, dass die Qualifikation geschafft war. Danach war die Luft für weitere Höhenflüge raus“, freute sich Brodersen über Rang vier ebenso wie ihre Trainerin Beatrix Mau-Repnak.

veröffentlicht am 04.07.2010 um 19:22 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:50 Uhr

Die 17-jährige Athletin der LG Weserbergland meisterte die 1,79 Meter im ersten Versuch. Bei 1,82 Metern scheiterte sie dreimal knapp. Sie war damit die beste deutsche Athletin hinter der Siegerin Victoria Dronsfield aus Schweden, Hanne van Hessche (Belgien) und Isobal Pooley aus Großbritannien, die jeweils 1,82 Meter übersprangen. „Das macht schon deutlich, dass es in Kanada wohl noch schwerer als letztes Jahr in Italien werden dürfte“, blickt die Hamelnerin, die 2009 als WM-Sechste in Südtirol überraschte, ihrem zweiten internationalen Großereignis vom 19. bis 25. Juli in Moncton mit großer Spannung entgegen.

Marie Holzschuh lief bei ihrem ersten Einsatz in der deutschen 4x100 m-Staffel zusammen mit Katharina Grompe, Anna-Leena Freese und Rebekka Haase nach 45,35 Sekunden hinter Großbritannien (44,45 Sek.) auf Platz zwei über die Ziellinie. Nachdem Holzschuh über 100 Meter mit 12,11 Sekunden schon im Vorlauf ausgeschieden war, wurde sie über 200 Meter in 24,60 Sekunden am Ende immerhin Siebte.

„Es war übel heiß hier in Berlin. Deshalb habe ich auf das 100-m-Finale verzichtet, um mich für die 200 Meter zu schonen“ entschied sich LG-Sprinter Joachim Peest nach dem ersten Tag bei den Norddeutschen Meisterschaft in Berlin. Eine richtige Entscheidung, denn so qualifizierte er sich für das B-Finale. Hier lief Peest trotz Gegenwind mit 21,85 Sekunden neue Bestzeit, verpasste die DM-Norm aber um 15/100 Sekunden. Sebastian Stöckl schied am ersten Tag über 100 Meter mit 11,40 Sekunden im Vorlauf aus. Gestern steigerte er sich über 400 Meter auf 49,34 Sekunden und freute sich am Ende nicht nur über den sechsten Platz, sondern auch für das Erreichen der Qualifikation für die Junioren-DM, die im August in Regensburg ausgetragen wird.



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