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Wasserball: HSV-Keeper Igor Golubkov wird von Sohn Boris abgelöst / Knippertz: „Er hat großes Potenzial“

Generationswechsel im Tor

HAMELN. Im Tor der Hamelner Wasserballer gibt es einen Generationswechsel: HSV-Keeper Igor Golubkov (43) wird von seinem Sohn Boris abgelöst.

veröffentlicht am 21.11.2017 um 15:25 Uhr

Hört mit 43 Jahren auf: HSV-Torwart Igor Golubkov Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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Nach Marlon Breuckel (SC Herford) ist der 19 Jahre alte Keeper bereits der zweite Neuzugang beim Oberliga-Aufsteiger, der zurzeit am Kader für die neue Saison bastelt. „Wenn wir in der Oberliga eine gute Rolle spielen wollen, müssen wir uns gezielt verstärken“, kündigte Trainer Steffen Knippertz bereits im September an, nachdem die Rückkehr in die Oberliga mit einem 10:6-Heimsieg gegen Lehrte perfekt gemacht wurde. Denn in der neuen Saison warten auf die Hamelner mit den Reserveteams von Hellas Hildesheim und der SpVg. Laatzen sowie Waspo Hannover III drei richtig dicke Brocken, die der HSV im Wasser aus dem Weg räumen muss. Dass die Hamelner in der neuen Spielzeit unter anderem gegen ehemalige Bundesligaspieler sowie den Ex-Nationalspieler und Europameister Dirk Schütze spielen dürfen, haben sie auch ihrem Klasse-Keeper zu verdanken, der in der Aufstiegssaison ein sicherer Rückhalt war: Igor Golubkov.

Mit 43 Jahren übergibt der 1,90 Meter große Hüne nun die Torwartkappe an seinen Sohn Boris. Der 19-Jährige, der in Bielefeld studiert, kennt seine neue Mannschaft schon ganz gut. In den vergangenen drei Jahren schaute er bei den Punktspielen regelmäßig seinem Vater zu, knüpfte Freundschaften und fuhr mit zu Turnieren. „Boris hat in seinem jungen Alter zudem schon extrem viel Erfahrung auf seinem Buckel“, sagt Trainer Steffen Knippertz, der mit ihm beim SC Herford drei Jahre zusammen spielte und das sehr erfolgreich. Gemeinsam stiegen sie mit dem SCH in die NRW-Landesliga auf.

„Steffen hat damals einen überragenden Wasserball mit mir zusammen gespielt. Als er mich nach Hameln lotsen wollte, musste ich nicht lange überlegen. Ich war überzeugt, dass er mich weiterbringen kann“, begründet Boris Golubkov seinen Wechsel zum HSV, mit dem er in der Oberliga den Klassenerhalt schaffen will. „Ich werde versuchen, meinen Kasten so gut wie möglich sauber zu halten.“ Auch HSV-Coach Knippertz ist froh über den gelungenen Generationswechsel im Tor: „Boris hat extrem viel Potenzial und passt altersmäßig super in unser junges Team. Wir können stolz sein, dass er sich für Hameln entschieden hat. Er wird uns in den nächsten Jahren enorm weiterhelfen.“

Boris Golubkov Foto: privat
  • Boris Golubkov Foto: privat


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