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Dart: Topspieler des SC Diedersen und Max Hopp starten bei Team-WM für Deutschland

Gelingt Artut der große Wurf?

FRANKFURT. Konzentrieren, zielen, treffen – Bühne frei für die Dart-Könige. Die Frankfurter Eissporthalle wird zum Palast der Pfeile. Dort, wo sonst die Eishockey-Cracks der Löwen dem kleinen schwarzen Puck nachjagen, steht ab Donnerstag (20 Uhr/live auf Sport 1) die große bunte Scheibe im Fokus. Und zwar weltweit. Die Creme de la Creme vom Globus kämpft dort beim World Cup um die begehrte Mannschaftskrone. Die 32 Top-Nationen sind am Start – natürlich auch Deutschland. Und da kommt fast zwangsläufig auch der SC „Treble Bull“ Diedersen ins Spiel. Mit Jyhan Artut (39) vertritt ein Akteur des Nord-Bundesligisten an der Seite von Max Hopp (19) die deutschen Farben. „The Eagle“, wie er in Dart-Kreisen genannt wird, hofft diesmal auf noch mehr Treffsicherheit und Nervenstärke als beim letzten World Cup in Frankfurt. Damals war für den gebürtigen Holzmindener und Teampartner Hopp, Spitzname „Maximizer“, im Viertelfinale beim 0:2 gegen den späteren Champion England Endstation. Allerdings nicht ganz unerwartet, denn Phil Taylor und Adrian Lewis hießen damals die Gegenspieler des deutschen Dart-Doppels. Jeder weiß, zwei absolute Giganten an der Scheibe, gegen die meistens nichts zu holen ist. In den beiden Runden zuvor gab es klare Erfolge gegen Indien und Österreich. Diesmal müssen Hopp und Artut zum Auftakt des mit 330 000 Euro dotierten Major-Turniers gegen Australien ran. Zweifellos ein ganz harter Brocken, denn ihre Kontrahenten Simon Whitlock und Kyle Anderson sind an Nummer sechs gesetzt. Trotz des „Heimspiels“ in der Frankfurter Eisporthalle könnte die 1. Runde deshalb auch schon ein zu glattes Parkett für „The Eagle“ und den „Maximizer“ sein. Wenn Fortuna will, fliegen die Pfeile vom „Team Germany“ aber optimaler ins Ziel als die der vermeintlichen Favoriten vom anderen Ende der Welt.

veröffentlicht am 01.06.2016 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:15 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Und dann könnte es vielleicht was werden mit dem von Artut und Hopp erhofften großen Wurf, schließlich würde in Runde zwei mit dem Sieger aus der Partie Dänemark – Schweden eine nicht unlösbare Aufgabe warten.

England mit Taylor und Lewis sowie die Niederlande mit Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld, sind aber die Titelfavoriten.



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