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Handball: Oberligist VfL Hameln fertigt Abstiegskandidat Wittingen mit 33:15 ab

„Flott den Marsch geblasen“

HAMELN. Der VfL Wittingen scheint für die Oberliga-Handballer des VfL Hameln so etwas wie der Lieblingsgegner zu sein. „Die liegen uns“, wussten die VfLer schon vor dem Anpfiff. Und sie sollten auch diesmal Recht gehalten, denn der Abstiegskandidat wurde beim 33:15 (18:4) vor allem in der ersten Halbzeit vorgeführt.

veröffentlicht am 23.04.2017 um 13:23 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Da rannten sich die Wittinger am stabilen Abwehrriegel der Hamelner ein ums andere Mal fest. Vier Tore in 30 Minuten, da glänzte natürlich auch Torwart Zsolt Kovacs mit zahlreichen Paraden. Die Gäste hatten Hamelns Keeper schon nach zehn Minuten richtig „warmgeworfen“. Die 18:4-Führung, mit der die VfLer dem Kontrahenten aus der Heide im ersten Durchgang „flott den Marsch bliesen“, war für VfL-Coach Henning Sohl keine Überraschung. „In der letzten Saison stand es zur Pause 20:3“, erinnerte er sich bei seinem vorletzten Auftritt in Afferde gern zurück. Da sprang am Ende sogar ein 40:19 heraus. Ein solches Ungewitter brach auf die Wittinger diesmal nicht ein, denn nach dem Seitenwechsel hielten sich Jannis Pille und Co. mit dem Torewerfen lange Zeit zurück.

Wohl auch, weil Sohl auf allen Positionen variierte, und damit das schnelle und temporeiche Spiel, mit dem seine Mannschaft in Halbzeit eins überzeugte, arg in Mitleidenschaft gezogen wurde. Unter dem Strich sahen die knapp 300 Zuschauer wenig begeisternde 30 Minuten. „Eine träge zweite Halbzeit“, war die Meinung vieler Fans. Dafür, dass in der Schlussphase doch noch für einmal Schwung aufs Parkett kam, sorgte Sebastian Maczka. Mit vier Treffern in den letzten sechs Minuten stellte er die Gästeabwehr noch einmal vor eine kaum lösbare Aufgabe. Und bereitete Sohl einen entspannten Samstagabend. Der musste sich auf der Bank keine Gedanken machen: „Da war doch nach der ersten Halbzeit schon alles gelaufen.“

Verwandelte sechs Siebenmeter: Oliver Glatz. Foto: nls
  • Verwandelte sechs Siebenmeter: Oliver Glatz. Foto: nls
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