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Fliegender Schläger schockt Feuerhake

Hameln (ro/so). Auch Tennisspieler leben gefährlich. Beim Landesliga-Punktspiel der Herren des DT Hameln gegen TSC Göttingen flog plötzlich ein Schläger durch die Luft. Mit schlimmen Folgen, denn das „wild gewordene“ Racket landete mit voller Wucht im Gesicht von Florian Feuerhake.

veröffentlicht am 22.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 04:41 Uhr

Der aus Bakede stammende Hamelner Spitzenspieler, der gerade nichts ahnend am Platzrand pausierte, ging wie vom Blitz getroffen k.o. Im Krankenhaus wurden dann bei Feuerhake ein Nasenbeinbruch, eine Platzwunde und ein abgebrochener Schneidezahn diagnostiziert.

Übeltäter war der völlig frustrierte Göttinger Dominik Degener, der in seinem Einzel beim Stand von 3:6, 2:3 einen leichten Ball verschlagen hatte. Dem Patzer folgte der Wutanfall. Seitwärts, ohne nachzudenken, schleuderte er sein Arbeitsgerät über den Platz. „Auch wenn er sich entschuldigt hat, war das eine grobe Unsportlichkeit. Wir wollen uns gar nicht ausmalen, was noch alles hätte passieren können“, bezog DTH-Chef Goetz Friedmann klar Stellung.

Auch dass die Göttinger nach dem Ausfall von Feuerhake noch auf die Durchführung der Doppel bestanden, fand der Hamelner Vorsitzende „ziemlich unverfroren“.



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