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Fußball: Fedder hört als Trainer von Tünderns B-Juniorinnen auf

Finale ist sein Abschiedsspiel

TÜNDERN. „Ich werde am Samstag bestimmt die eine oder andere Träne verdrücken“, sagt Thomas Fedder. Das Finale um die Fußball-Bezirksmeisterschaft gegen den TSV Limmer ist für ihn das letzte Spiel als Trainer von Tünderns B-Juniorinnen, die er zusammen mit Gerd Hilker gecoacht hat. Und das sehr erfolgreich.

veröffentlicht am 16.06.2016 um 15:50 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:12 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Das Trainer-Duo, das Tünderns Mädchenmannschaft im ersten C-Jugendjahrgang übernahm, führte die jungen Schwalben zwischenzeitlich bis in die Niedersachsenliga. Es wurden Meisterschaften gefeiert und Pokalsiege. Unter anderem wurden Tünderns Mädchen 2014 Niedersachsenmeister und Norddeutscher Vizemeister. Mit Marie Schröder schaffte eine Nachwuchsspielerin aus Tünderns Talentschmiede beim FSV Gütersloh sogar den Sprung in die U17-Bundesliga. „Darauf sind wir stolz. Das spricht für unsere gute Jugendarbeit“, so Fedder. Nach vier erfolgreichen Jahren als Schwalben-Coach sei nun aber der Zeitpunkt gekommen, „als Trainer erst einmal eine Pause zu machen“. Und da Tünderns B-Mädchenmannschaft nach dieser Saison nahezu komplett in das von Alexander Stamm gecoachte Frauen-Landesligateam wechseln wird, sei jetzt die richtige Gelegenheit dazu. „Bei Stammi sind die Mädels in guten Händen“, sagt der 44-Jährige.

Für Fedder ist das Finale um die Bezirksmeisterschaft somit gleichzeitig auch sein Abschiedsspiel. Und wenn alles nach Plan läuft, könnte sich der Trainer sogar mit dem Double verabschieden. Nach dem Bezirkspokalsieg wollen Tünderns B-Juniorinnen auch Meister werden. Wenn sie am Samstag (11 Uhr, Wennigsen) das Endspiel der Bezirksliga-Staffelsieger gegen den TSV Limmer gewinnen sollten, „wäre das ein schöner Saisonabschluss“. Allerdings muss Fedder ausgerechnet im Finale auf eine seiner Leistungsträgerinnen verzichten: „Natascha Kowalski wird uns fehlen, weil sie mit der NFV-Auswahl unterwegs ist.“ Ein weiterer Nachteil: Im Gegensatz zu Limmer spielte Tündern bisher mit einer 9er-Mannschaft. Das Finale wird aber elf gegen elf gespielt. „Das ist für uns zwar ungewohnt, aber meine Mädels werden das schon hinkriegen“, ist Fedder überzeugt.



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