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350 Zuschauer beim 76:58-Heimsieg gegen SG-Reserve / 15 Punkte von Faas

Feuersenger lässt nichts anbrennen – VfL zähmt Braunschweiger Löwen

Kampf um den Ball: Markus Lohne (VfL Hameln, rechts) im Zweikampf mit Braunschweigs Wessels.

veröffentlicht am 06.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.05.2017 um 17:27 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Foto: nls

Basketball. Als nach genau 31 Sekunden Jakob Faas den ersten Drei-Punkte-Wurf im Korb des Gegners versenkte, zweifelte in der mit über 350 Zuschauern wieder einmal proppevollen Sporthalle am Einsiedlerbach schon fast niemand mehr daran, dass die Regionalliga-Basketballer des VfL Hameln das Heimspiel gegen die Bundesligareserve aus Braunschweig gewinnen werden. Hamelns „Mister Basketball“, Heinrich Lassel, hatte sich nämlich von seinem Team zum 60. Geburtstag einen Sieg gewünscht. Und für VfL-Kapitän Timo Thomas & Co. war es Ehrensache, ihm diesen Wunsch nachträglich auch zu erfüllen: „Wir haben heute für Heinrich gespielt.“ 76:58 (39:28) hieß es am Ende, das gleichzeitig auch der Beginn der feuchtfröhlichen Geburtstagsparty war. Vor der Partie sprach Hamelns Coach Nicu Lassel von einem richtungweisenden Spiel, das er unbedingt gewinnen wollte, um in der Tabelle Boden gutzumachen. Der VfL konnte gegen Braunschweig trotz des souveränen Sieges zwar nicht an die Galavorstellung von Oldenburg anknüpfen. Aber auch für einen glanzlosen Pflichtsieg gibt es ja bekanntlich zwei Punkte. Für Lassel zählte unterm Strich sowieso nur das Ergebnis: „Unsere aggressive Verteidigung war heute der Schlüssel zum Erfolg. Obwohl uns der Gegner körperlich klar überlegen war, haben wir nur 58 Punkte zugelassen.“ Das klare Ergebnis sei ein Beleg für die deutliche Überlegenheit seines Teams, das zwar von der ersten Minute an das Spiel bestimmte.

Aber ganz zufrieden war Lassel trotzdem nicht. Vor allem die miserable Freiwurfquote war dem VfL-Coach ein Dorn im Auge: „Ich verstehe nicht, warum wir zu Hause immer schlechter Freiwürfe werfen als der Gegner.“ Und auch die vielen Ballverluste ärgerten ihn. Doch letztendlich überwog auch bei dem ehrgeizigen Coach die Freude über den fünften Saisonsieg.

Ein Extralob von VfL-Kapitän Timo Thomas verdiente sich diesmal Lars Feuersenger: „Er hat heute ein Super-Spiel gemacht“, lobte Thomas den 1,82 Meter großen Aufbauspieler, der mit 18 Jahren der jüngste Spieler im VfL-Team ist. Insbesondere nach dem Seitenwechsel sorgte der Juniorenspieler für frischen Wind. „Mir hat es heute richtig viel Spaß gemacht. Es ist ein tolles Gefühl vor so vielen Leuten zu spielen“, freute sich der 18-Jährige, der auch von seinem Trainer eine gute Note bekam.

Starke Partie: Lars Feuersenger vom VfL Hameln. Foto: nls

VfL Hameln: Lars Feuersenger (4), Moritz Loth (9), Boris Bonhagen (8), Markus Lohne (10), Timo Thomas (14), Felix Haeckel (2), Zans Grobinsch (12), Jakob Faas (15), Benno Wunderlich (2).



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