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Trainer unter Erfolgsdruck: Für Bezirksligist SSG Halvestorf zählt in dieser Saison nur der Titel

Fehrmann: „Jedes Spiel ist für uns ein Endspiel“

Fußball (ro). Diesmal soll es am Piepenbusch richtig rappeln. Zwei sportlich wertlose Vizemeisterschaften in Serie sind genug – nun will die SSG Halvestorf-Herkendorf endlich raus aus der ungeliebten Bezirksliga und damit im dritten Anlauf die Mission Aufstieg erfüllen. „Nur der Titel zählt, alles andere will und kann ich mir einfach nicht mehr vorstellen“, setzt sich Trainer Ralf Fehrmann vor der am Sonntag mit der Partie in Evesen beginnenden Saison selbst unter Erfolgsdruck.

veröffentlicht am 04.08.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 22:41 Uhr

„Damit kann ich aber gut leben. Wem soll ich denn erzählen, dass wir nur Fünfter werden wollen?“, stellt der 46-Jährige klar. Der Bezirkspokalsieger ist sich seiner Favoritenrolle in der 7. Liga voll bewusst und sieht sich für den Titelmarathon gut aufgestellt. „Wir haben durch die Neuzugänge enorm an Qualität und Variabilität gewonnen. Das ist auch nötig, denn für uns ist jedes Spiel ein Endspiel“, schätzt Fehrmann die Lage realistisch ein. In der fünfwöchigen Vorbereitung hat der Trainer seinen Kader deshalb nicht nur mächtig geschleift, sondern auch zusammengeschweißt. Als eine tragende Figur hat sich dabei der ehemalige Tünderaner Matthias Günzel herauskristallisiert.

Günzel schon jetzt Schlüsselspieler

Für Fehrmann ist er schon jetzt ein Schlüsselspieler, der sowohl in der Viererkette als auch im zentralen, defensiven Mittelfeld einsetzbar ist. Im Deckungszentrum konnte in den diversen Testspielen zudem Oliver Bock ebenso überzeugen wie Johannes Sfalanga als unermüdlicher Arbeiter im Angriff. Alte Klasse demonstrierte zudem Rückkehrer Steve Diener. Auch im Tor ist die SSG Halvestorf pünktlich zum Saisonstart alle Sorgen los. Denn: Fabian Moniac ist nach seiner schweren Schädelfraktur wieder voll belastbar – trotz acht verbliebener Titanplatten im Kopf.

Und für den Fall der Fälle steht immer noch Urgestein Ugur Erbek bereit. Der 40-Jährige vertreibt sich derweil bis zur möglichen Stunde X die Zeit als Halvestorfer Torwartrainer. Einen Transfer in der Winterpause ausschließen wollte Fehrmann dennoch nicht. „Sollte es nötig sein, werden wir noch einen Schlussmann holen“, will der einstige Hamelner Oberligaakteur aber erst einmal die Dinge abwarten.

Die größten Rivalen im Titelkampf sind für ihn die SpVgg. Bad Pyrmont und der TSV Barsinghausen. „Eventuell auch noch FC Springe“, so der Halvestorfer Coach.



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