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Torwart Sebastian Kelle spricht über die aktuelle Situation beim HSC Tündern

„Fangen uns viele dumme Tore ein“

Kassierte schon mehr Tore als ihm lieb sind. An eine ähnlich kritische Situation nach nur fünf Spieltagen kann sich Tünderns Torwart Sebastian Kelle nicht erinnern.

veröffentlicht am 11.09.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 13:21 Uhr

Foto: nls

Fußball. Der HSC BW Tündern spielt heute (16 Uhr) in der Bezirksoberliga gegen den TSV Stelingen. Für den Tabellenletzten fast schon ein Schicksalsspiel. Das sieht auch Torhüter Sebastian Kelle so, mit dem Klaus Frye von der Dewezet-Sportredaktion über die aktuelle Situation sprach.

Sebastian Kelle, der HSC Tündern blieb bislang ohne Sieg und ohne Punkt. Beschäftigt sich die Mannschaft schon mit dem Thema Abstieg?

Natürlich nicht. Die Saison ist lang, wir haben immerhin noch 25 Spiele. Da sieht keiner schwarz.

Eine sechste Niederlage gegen Stelingen kann sich die Mannschaft heute aber nicht erlauben.

Das stimmt. Wir müssen unbedingt gewinnen, um nicht tatsächlich schon früh in ein tiefes Loch zu fallen.

Wo liegen die Gründe für den klassischen Fehlstart?

Wir sind spielerisch bestimmt keine schlechte Mannschaft, aber uns fehlt momentan einfach die nötige Abgeklärtheit. Dadurch fangen wir uns zu viele dumme Tore ein. Und das erste Gegentor löst fast immer eine Art Schocksituation aus, und die nutzen die Gegner konsequent aus.

Dumme Tore sprechen nicht unbedingt für eine stabile Abwehr.

Wir haben in der Defensive zwar viele junge Spieler mit guten Perspektiven dabei. Aber in der Bezirksoberliga weht ein anderer Wind als in der Niedersachsenliga der A-Jugend. Da fehlt in vielen Drucksituationen noch die nötige Cleverness.

Die Abgänge einiger Leistungsträger hat die Mannschaft auch nicht verkraftet?

Der Weggang von Spielern wie Matthias Günzel, René Hau und Dominic Meyer tat schon weh. Ihre wichtigen Positionen können die Nachwuchsspieler kaum ersetzen.

Milan Rukavina folgte Wilfried Bergmann als Trainer. Was hat er verändert?

Das Training ist völlig anders und vor allem abwechslungsreich. Jede Übungseinheit läuft anders. Der Trainer hat die derzeitigen Situation bestimmt nicht zu verantworten.

Große Neuzugänge blieben zum Saisonstart aus. Wird sich zur Winterpause noch etwas tun?

Ich gehe davon aus, dass der Manager und der Vorstand noch einmal aktiv werden.



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