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Fußball-Bezirksliga: Bisperodes Kapitän Dominik Fecho hat einstelligen Tabellenplatz im Visier

Fahrstuhlmannschaft? Nein, danke!

BISPERODE. Fahrstuhlmannschaft? Nein, danke! Bisperodes Kapitän Dominik Fecho hat mit dem TSV, der in die Fußball-Bezirksliga aufgestiegen ist, nicht nur den Klassenerhalt im Visier, sondern einen einstelligen Tabellenplatz.

veröffentlicht am 13.07.2016 um 16:29 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:19 Uhr

Für viele Aufsteiger ist der Klassenerhalt erst einmal das Saisonziel. Das sieht der Kapitän vom Fußball-Bezirksligisten TSV Bisperode etwas anders. Dominik Fecho hat mit seinem Team vergangene Saison die Kreisliga-Meisterschaft und den Kreispokal gewonnen – und sieht den Aufsteiger gut gewappnet für die Bezirksliga. Im Dewezet-Interview spricht der TSV-Kapitän über Bisperodes neuen Coach Paul Bicknell, die Neuzugänge und den Schlüssel zum Erfolg.

Der TSV Bisperode hatte gegen Eintracht Afferde vergangene Saison in den entscheidenden Spielen immer die Nase vorn. Hatten Sie eigentlich Mitleid?

Dominik Fecho: Mitleid ist das falsche Wort. Es kann eben nur einer direkt aufsteigen. Und Afferde hätte es in der Relegation auch verdient.

Jetzt wartet die Bezirksliga. Welches Ziel haben Sie sich mit der Mannschaft gesetzt?

Es ist einfach zu sagen, dass wir die Klasse halten wollen. Diese Floskel passt nicht zu unserer Situation. Wir sind gut und breit aufgestellt. Mein persönliches Ziel ist nicht nur der Klassenerhalt, sondern ein einstelliger Tabellenplatz.

Mit Paul Bicknell steht der ehemalige Trainer der SG Hameln 74 an der Seitenlinie. Wollen Sie mit ihm nicht langfristig auch in die Landesliga?

Als Aufsteiger sollten wir nicht direkt über den nächsten Aufstieg sprechen. Langfristig träumen wohl viele von uns von der Landesliga. Paul Bicknell bringt enorm viel Erfahrung mit, taktisch kann er uns nach vorne bringen. Die ersten Fortschritte sind schon zu erkennen.

Welche Rolle können die Neuzugänge spielen?

Mit Lennart Rohloff aus Afferde haben wir einen starken Spieler dazugewonnen. Ismail Demir ist ein Konditionswunder, Manuel Ungermann eine echte Kante in der Abwehr. Jannik Denker ist einer der schnellsten Spieler im Kreis und Tobias Wottke eine gute Absicherung als zweiter Torwart. Die Verstärkungen helfen, dass wir unsere Ziele erreichen können.

Sie sind mit Bisperode vor einem Jahr aus der Bezirksliga abgestiegen, kommen jetzt wieder zurück. Haben Sie keine Angst davor, Kapitän einer Fahrstuhlmannschaft zu werden?

Eigentlich gar nicht. Der Kader ist breiter aufgestellt. Für viele junge Spieler kam der Aufstieg damals vielleicht zu früh. Jetzt konnten sie in der Kreisliga Selbstbewusstsein tanken. Jeder von uns weiß, wie der Erfolg riecht. Wir haben eine Saison lang nicht verloren, das soll auch so bleiben.

Paul Bicknell hat eine straffe Vorbereitung geplant, das Team war schon im Trainingslager in Hildesheim. Ist das der Schlüssel zum Erfolg?

Wir haben im Vergleich zu anderen Mannschaften vielleicht am frühesten mit der Vorbereitung begonnen. Für unsere Kondition ist das gut. Und dem neuen Trainer hilft es, zum Team zu finden. Ich bin optimistisch, dass wir so gut in die Saison starten können.

Interview: Moritz Muschik



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