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Hamelner Rudertalent gewinnt bei der deutschen Meisterschaft in Köln zwei Medaillen / Vize-Titel für Kaya Treder mit dem Niedersachsen-Vierer

Erst Silber, dann Gold: Eike Steinert macht RV Weser stolz

Köln. Einmal Gold, zweimal Silber: Viel besser hätte die deutsche Meisterschaft der Nachwuchsruderer auf dem Fühlinger See in Köln für den RV Weser nicht laufen können. „Unsere Träume sind fast alle in Erfüllung gegangen. Wir sind sehr stolz und glücklich“, jubelte Hamelns Cheftrainer Jan Jedamski. Der Mann des Tages war Eike Steinert, der erstmals in seiner noch jungen Karriere an der Seite von Timo Lammersdorf (Meppen), Karl Preuss (Kettwig) und Julius Wagner (Meschede) deutscher Meister im leichten Doppelvierer wurde. Damit nicht genug. Zuvor holte Steinert mit Lammersdorf bereits Silber im leichten Junioren-Doppelzweier. Schneller war nur der Ruderklub am Wannsee, der im Ziel knapp die Nase vorn hatte. „Wir hatten zwar im Vorfeld auch hier mit Gold geliebäugelt, aber die Berliner waren heute einfach zu stark und haben auch verdient gewonnen“, so Jedamski. Die dritte Medaille für den RV Weser holte Kaya Treder, die bei den B-Juniorinnen mit dem Niedersachsen-Vierer hinter dem Ruder-Club Potsdam Silber gewann. „Die Mädels haben alles herausgeholt, was drin war“, so Jedamski. Am Ende fehlten knapp vier Sekunden zum Sieg. Der U19-Riemen-Vierer mit Schlagmann Maximilian Gümpel und Niklas Hölscher sowie den Leverkusenern Christopher Becerra, Dennis Dethmann und Steuermann Lukas Rosenstengel (Essen) ging als Fünfter bei der Medaillenvergabe diesmal leer aus.

veröffentlicht am 28.06.2015 um 19:16 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

Im Riemen-Zweier belegten die U19-Juniorinnen Joelle Edler und Frauke Berger (Lehrte) den sechsten Platz. „Beide haben wirklich alles gegeben. Es hat nicht viel gefehlt, dann hätte es sogar für die Nominierung zur U19-Weltmeisterschaft gereicht“, so Jedamski. Auch der U19-Achter, der U17-Doppelvierer und Linus Wollenweber im Leichtgewichts-Einer der A-Junioren haben sich tapfer geschlagen, aber die Konkurrenz war zu stark. aro



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