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Flutlicht-Spiel im Weserbergland-Stadion: Preußen empfängt den amtierenden Oberliga-Meister

Erst hoch die Stutzen, dann Oldenburg putzen

Fußball (aro). Erst hoch die Stutzen, dann Oldenburg putzen: So einfach wird es für die Oberliga-Kicker von Preußen Hameln 07 morgen (18 Uhr) beim Flutlicht-Spiel gegen den Tabellen-Zweiten VfB Oldenburg bestimmt nicht. Immerhin kommt der amtierende Oberliga-Meister ins Weserbergland-Stadion.

veröffentlicht am 29.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:21 Uhr

Preußen-Kapitän Ferit Tarak und Dominic Meyer haben den siebten

Die Elf von VfB-Coach Joe Zinnbauer ist nach einer beeindruckenden Siegesserie seit neun Spieltagen ungeschlagen. Die einzige Niederlage kassierte der VfB im August – beim 1:2 gegen Bavenstedt. Dementsprechend groß ist im Preußen-Lager der Respekt vorm Gegner: „Wir sind Außenseiter. Aber wir werden uns nicht verstecken“, kündigt 07-Coach Kai Oswald an.

Die Preußen sind zu Hause noch ungeschlagen. Das soll laut Oswald auch möglichst so bleiben: „Wir haben bereits beim 3:1 gegen Nordhorn bewiesen, dass wir zu Hause jeden Gegner schlagen können.“ In der vergangenen Saison mussten sich die Preußen dem VfB zweimal geschlagen geben: mit 0:2 und 1:4. Morgen werden die Karten aber neu gemischt.

Oldenburg hatte zwar am vergangenen Wochenende spielfrei, der VfB war aber der heimliche Gewinner des zwölften Spieltages, weil Tabellenführer TSV Havelse beim 2:2 in Langenhagen zwei Punkte verschenkte. Und die Preußen, die zurzeit Dritter sind, mit 0:1 in Leer verloren. Die Oldenburger haben somit ihren zweiten Platz gefestigt – ohne überhaupt gespielt zu haben.

Um im Rhythmus zu bleiben, absolvierte der VfB zwei Testspiele. Nach dem 11:1 gegen den Kreisligisten TSV Ganderkesee folgte ein 4:2-Sieg gegen den U-19-Bundesligisten Werder Bremen. Nach acht Siegen in Folge reisen die Oldenburger mit breiter Brust nach Hameln.

Doch ausgerechnet vor dem Top-Spiel muss Oswald fürchten, nicht seine beste Mannschaft aufbieten zu können. Ruven Klimke und Kastriot Hasani sind angeschlagen. Kapitän Ferit Tarak, der sich ein Hühnerauge operativ entfernen ließ, konnte seit knapp zwei Wochen nicht trainieren. Sollte Tarak ausfallen, könnte Fabian Kowalski als „Sechser“ aushelfen. Nicht dabei ist Daniel Boateng (Muskelfaserriss). Und auch der Einsatz von Martin Eickenscheidt (Verdacht auf Kreuzbandriss) ist ungewiss. „Wir müssen erst das Ergebnis der Kernspintomographie abwarten. Ich hoffe, dass die Verletzung nicht so schlimm ist wie befürchtet“, orakelt Oswald. Sollte Eickenscheidt nicht spielen können, wären Nick Pyka oder Adrian Wagner denkbare Alternativen. Wie die Startelf der Preußen aussieht, entscheidet sich erst kurz vor dem Anpfiff.

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