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Handball: Oberligist Rohrsen fertigt Göttingen noch mit 29:19 ab / HO-Frauen in Northeim chancenlos

Erst Flaute – dann Wirbelsturm

HAMELN. Revanche geglückt! Und mit dem überzeugenden 29:19 (14:10)-Heimsieg gegen die HSG Göttingen, gegen die sie im Hinspiel noch eine empfindliche 22:23-Niederlage kassierten, warfen sich die Oberliga-Handballerinnen des MTV Rohrsen zurück auf den zweiten Tabellenplatz.

veröffentlicht am 03.02.2019 um 15:25 Uhr

Celina Männich (Rohrsen) im Anflug.
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Dank einer richtigen starken Vorstellung. Probleme hatte das Team von Trainer Carem Griese mit dem Gast aus der Universitätsstadt nur in der ersten Viertelstunden. Nach einem 6:7-Rückstand nahm Griese eine Auszeit und führte seine Spielerinnen, die aufmerksam zuhörten, mit einer deutlichen Ansprache auf die Erfolgsspur. Celina Männich glich Sekunden später aus, und von da an lief alles nach Plan. Rohrsen wirbelte, Göttingen konnte nur noch staunen. In dieser Phase baute der MTV den Vorsprung Tor um Tor aus, und führte Mitte der zweiten Halbzeit bereits mit 22:12. Damit war die Messe früh gelesen. Und danach konnte das Team um die mit acht Treffern herausragende Victoria Pook auch ruhig mal einen Gang zurückschalten. Und der Trainer munter durchwechseln. Der Zehn-Tore-Vorsprung hatte aber trotzdem bis zum Abpfiff Bestand. Großen Anteil am klaren Heimsieg hatten im Hohen Feld auch die starken Torhüterinnen Jenny Schäfer und Julia Oschmann, die aus der zweiten Mannschaft in den Oberliga-Kader gerutscht war. Und Siebenmeter-Spezialist Carina Wolf. Eiskalt traf sie sechsmal vom Punkt.
MTV Rohrsen: Schäfer, Oschmann – Körner (3), Neumann (3), Werdin, Männich (4), Roberts (1), Pook (8), Parpart (2), Niemeyer, Wolf (7/6), Abel (1).
Northeimer HC – HO-Handball 31:23 (14:11). Die Talfahrt beim Aufsteiger HO-Handball geht unvermindert weiter. Bis zum 9:9 konnte die Mannschaft um das Torwart-Duo Yvonne Jilg und Stephanie Queren den Tabellenfünften durchaus in die Bredouille bringen, danach bekam Northeim das Spiel in den Griff und fuhr einen souveränen 29:19 (14:11)-Erfolg raus. Trainer Frank Käber hatte kaum Alternativen auf der Bank. Torjägerin Lisa Huch musste wegen ihrer Achillessehnenprobleme erneut zuschauen. Das große Loch im Rückraum konnte auch die überragende Lucie Albrecht, die nicht nur wegen ihrer zehn Treffer Oberliga-Format vorwies, im Verbund mit Sophia Nagel und der erfahrenen Maren Wiebusch nicht schließen. Denn ansonsten herrschte fast absolute Funkstille. Nach der 14. Saisonpleite macht am Rosenbusch wohl nur Coach Käber in Optimismus: „Eine positive Entwicklung. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie funktioniert.“
HO-Handball: Jilg, Queren – Lampe, Tomic, Wiebusch (4), Keller, Heinemann (1), Tirschler (1), Albrecht (10), Nagerl (7/2), Hanke, Völkel.



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