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Stapel und Kelle treffen zum 2:1-Finalsieg / 1600 Zuschauer

Erst die Schwalben stoppen den Bisperoder Höhenflug

Fußball. Ein Wintermärchen ist für Kreisligist TSV Bisperode schon mit dem Einzug ins Finale beim 3. Dewezet-Supercup in Erfüllung gegangen. Da tat auch die 1:2-Niederlage gegen den HSC BW Tündern nicht mehr weh. Im Showdown gegen die Schwalben verkauften sich die Blau-Gelben um den überragenden Torhüter Heiko Schröer von mehr als 1600 Zuschauern an beiden Tagen dennoch hervorragend. Als Sascha Weiner fünf Minuten vor dem Abpfiff auch noch Tünderns Führung durch Rico Stapel ausglich, kam der Fanblock aus dem Ostkreis noch einmal richtig in Wallung.

veröffentlicht am 24.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

Klaus Frye

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Sportreporter zur Autorenseite

Schon beim 7:1-Halbfinalerfolg gegen eine in der Endrunde völlig platte SG Hameln 74, das zweite Überraschungsteam, hatten die TSVer die Rattenfängerhalle noch einmal Beben lassen. Die Bisperoder, die schon Germania Hagen mit 5:0 aus der Halle gefegt hatten, spielten wie im Rausch. Nach dem Triumph gegen die SG 74 war die Stimmung im TSV-Lager nicht mehr zu toppen. „Der Einzug ins Finale ist für uns das Größte“, jubelte Trainer Markus Schwarz. „Das Wintermärchen ist für uns auch mit dem zweiten Platz in Erfüllung gegangen.“

Doch der ganz große Coup blieb aus. Lukas-Jonathan Kelle hämmerte 80 Sekunden vor dem Abpfiff das Leder zum 2:1-Endstand in den Winkel. Schon mit dem Wintermärchen „Supercup-Finale“ sorgte der Kreisligist für Furore, mit dem Gewinn des Supercups hätten die Fußballer wohl Dorfgeschichte geschrieben. Bei einem Finalsieg wäre das kleine Dorf am Ith wohl völlig aus dem Häuschen geraten. Die freudetrunkenen TSV-Fans hätten wohl schon heute ein Rosenmontagsumzug vom Feinsten auf die Beine gestellt worden.

Neben dem Schwarz-Team sorgte die SG Hameln 74 für Stimmung. Der Vertreter der Leistungsklasse, der am ersten Turniertag schon Oberligist Preußen 07 beim 1:1 alt aussehen ließ, zeigte auch gegen die SSG Halvestorf (2:0) und Tündern (1:1) seine Krallen. Erst in der Runde der letzten Vier ging der Mannschaft von Trainer Paul Bicknell die Luft aus. Im kleinen Finale gab es ein 0:5 gegen die Hallenspezialisten des WTW Wallensen.

3 Bilder
Freudensprung: Der Bisperoder Daniel Krikunenko spielet mit seinem Team ein ganz starkes Turnier.

Während die Kleinen für die Glanzlichter der packenden Turniertage sorgten, enttäuschten die Großen. Die SSG Halvestorf hatte mehr als Platz fünf einkalkuliert, die SpVgg. Bad Pyrmont und Oberligist Preußen 07 wurden als Gruppenvierte sogar nur „unter ferner liefen“ geführt.

Abgezogen: Torjäger Dustin Knecht vom WTW Wallensen setzt sich gegen Saher Abou-Moulig (SG Hameln 74) durch.



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