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Grohndes Kreisliga-Trainer vor Debüt in Kopenhagen

Er wagt es: Axel Marahrens will ein Ironman werden

Kopenhagen. Sein Motor läuft und läuft und läuft. Axel Marahrens hat zwar schon stolze 62 Geburtstage gefeiert, ist aber sportlich noch immer so fit wie ein Dreißigjähriger. Mindestens. Und das ist auch gut so, denn am Wochenende wartet auf ihn die bislang größte Herausforderung seiner langen Karriere als Marathon-Läufer (schon 47 Rennen) und Triathlet. Der momentane Trainer des Fußball-Kreisligisten TSV Grohnde wagt sich an seinen ersten Ironman-Wettbewerb. Und das gleich auf internationaler Ebene in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen.

veröffentlicht am 20.08.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:22 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

„Für mich geht damit ein schon lang gehegter Wunsch in Erfüllung“, könnte die Vorfreude von Marahrens trotz der zu erwartenden riesigen Anstrengung kaum größer sein. Damit er auch sein Ziel „nur ankommen“ erreicht, hat er die letzten Monate in seiner Freizeit fast nichts anderes mehr gemacht als „Kilometer gefressen“. Und das reichlich. 18 bis 20 Stunden pro Woche war er so morgens oder abends entweder im Wald, im Bruchsee und auf dem Rennrad unterwegs. Ein ausgefeilter Trainingsplan von ESV-Triathlet Andreas Mosel hat ihm dabei zur richtigen Form verholfen. Denn ein Ironman hat es gewaltig in sich.

So muss der 62-jährige Ausdauersportler im Schatten der weltberühmten kleinen Meerjungfrau zunächst 3,8 Kilometer schwimmen, dann 180 Kilometer durch die Innenstadt der Metropole kräftig in die Pedale treten – und quasi als Höhepunkt der Leiden noch einen nach Möglichkeit flotten Marathon über 42,195 Kilometer hinlegen. Macht auch ein Laufprofi wie Axel Marahrens nicht gerade mit links. Aber wie immer der Ironman in Kopenhagen nun ausgehen wird, eines steht wohl schon jetzt fest: Grohndes Trainer wird auf alle Fälle mehr Meter machen als sein gesamtes Team am Freitagabend im Punktspiel beim VfB Eimbeckhausen.

Einen letzten Fitnesstest vor der Reise nach Dänemark bestand der Debütant derweil mit Bravour. Beim Triathlon in Hamburg über die olympische Distanz (1,5 km – 40 km – 10 km) zeigte der bald „eiserne Axel“ („damit habe ich wirklich nicht gerechnet“) den Konkurrenten in der Starterklasse M60 die Hacken und feierte nach 2:45,18 Stunden seinen ersten Sieg in dieser Disziplin. Glückwünsche für die starke Leistung gab es sogar vom anwesenden Olympiasieger Jan Frodeno.

Axel Marahrens und Triathlon-Olympiasieger Jan Frodeno. pr


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