weather-image
25°

RRV Hameln-Pyrmont hofft auf eine erfolgreiche Saison 2012

Engelbrechts Ziel: Durchstarten

Puh, war das noch einmal anstrengend! Thomas Engelbrecht vom RRV Hameln-Pyrmont war nach dem Silvesterlauf fix und fertig. Für ihn der Schlussstrich unter das Jahr 2011, sein Blick richtet sich nun nach vorn. Klappt alles so gut wie in Emmerthal, wo Nils Reckemeier gewann und Engelbrecht Fünfter wurde, dann steht den heimischen Radrennfahrern eine erfolgreiche Saison bevor. „Wir haben uns einiges vorgenommen, wollen nicht nur bei Rundstrecken- und Straßenrennen glänzen, sondern auch wieder den einen oder anderen Erfolg bei Meisterschaften feiern“, blickt Trainer Thomas Engelbrecht nach vorn. Der Trainingskalender ist dementsprechend ausgefüllt, denn ohne Fleiß kein Preis. Auch in den Wintermonaten wird beim RRV effektiv und vor allem hart gearbeitet. Lässt es die Witterung zu, geht es mehrmals in der Woche auf Tour, wobei meist hundert Kilometer und mehr in kleineren Gruppen zurückgelegt werden. Daneben stehen regelmäßige Hantelarbeit im TC-Kraftraum sowie Konditions- und Zirkel-Training in der Sporthalle Klein Berkel auf dem Programm. Um auch so oft wie möglich frischen Sauerstoff zu tanken, geht es per Mountainbike oder im Laufschritt durch die heimischen Wälder. Hinzu kommen Volksläufe, die bei den Pedalrittern ebenfalls hoch im Kurs stehen. „Im Vorjahr waren wir zu zehnt in Emmerthal, diesmal sogar mit fünfzehn am Start“, freut sich Jung-Vater Engelbrecht (48), der fast seine gesamte Mannschaft (es fehlten nur die auswärtigen Fahrer) am letzten Tag des Jahres noch einmal um sich geschart hatte. Darunter war auch Gunnar Wulf, der zwar seit gut einem Jahr für einen Hamburger Verein in die Pedale tritt, aber noch immer in Hilligsfeld wohnt. Ein freudiges Wiedersehen gab es auch mit Wilfried Schmidt, dem Trainer der früheren Trainer der Bundesligamannschaft (Kontor 7), der jetzt in der Türkei lebt, aber zur Jahreswende stets in seiner alten Heimat weilt. Was Engelbrecht derzeit die meisten Sorgen bereitet: Es gibt zu wenig Nachwuchs im Verein. Die meisten Fahrer sind schon im fortgeschrittenen Alter, wobei Senior Jost Hartmann, der in diesem Jahr 70 Jahre alt wird, den Vogel abschießt. „Nachwuchs lässt sich nur selten bei uns sehen, bleibt meist aber nicht lange, weil der Radrennsport noch immer zu den härtesten Sportarten gehört. Er fordert ganze Kerle, die Wind und Wetter trotzen und keine Schönwettersportler sind“, weiß Engelbrecht. rhs

veröffentlicht am 03.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:55 Uhr

270_008_5112362_sp108_0301_5sp_1_.jpg


Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt
    X
    Herzlichen Glückwunsch, Ihr Adblocker funktioniert!

    Wir verstehen, dass Sie nicht hier sind, um Werbung zu sehen.
    Aber Werbe- und Aboeinnahmen sind wichtig für unsere journalistische Arbeit.


    Unterstützen Sie unseren Qualitäts-Journalismus, indem Sie Ihren Adblocker deaktivieren
    oder sich mit einem gültigem Digital-Abo anmelden.

    Sie haben ein Digital-Abo? Hier anmelden!

    Noch kein Digital-Abo?