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Regionalligist besiegt HG Köthen 30:27 / Torhüter Rosenthal überragt / Zwölf Treffer von Glatz

Ende der Durststrecke – VfL Hameln atmet auf

Handball (jko). Eine seit dem 6. September 2008 andauernde lange Durststrecke ist vorbei. Mit 30:27 (19:14) gegen die favorisierte HG 85 Köthen feierte der VfL Hameln den lang ersehnten zweiten Regionalliga-Heimsieg der Saison und konnte endlich einmal wieder mit den Fans feiern. „Ich bin fix und fertig aber auch total erleichtert“, sagte Trainer Hajo Wulff nach seiner gelungenen Heimpremiere und sprach dem gesamten Team ein großes Lob aus: „Das war ein super Fight und eine tolle Leistung.“ „Bedanken“, so der 36-jährige Chefcoach, „müssen wir uns am Ende aber bei Torwart Frank Rosenthal, der uns in der Schlussphase mit sensationellen Paraden den Vorsprung gesichert hat.“

veröffentlicht am 25.01.2009 um 21:24 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 18:21 Uhr

Jubel, Trubel und große Erleichterung: Die Hamelner (von links) Sven Hylmar, David-Niclas Emmel, Heiko Heemann und Christian Raddatz schreien ihre Freude nach dem 30:27-Sieg gegen Köthen heraus.

Foto: nls

Hamelns Schlussmann, der über 60 Minuten eine starke Leistung bot und in der ersten Hälfte auch einen Siebenmeter von Köthens bestem Torschützen Christian Lingk (8/5) entschärfte, riskierte mehrfach Kopf und Kragen, machte vier hochkarätige Chancen zunichte und wurde endgültig zum Köthener Albtraum. Der VfL hatte keinen Ausfall zu verzeichnen. Neben Rosenthal ragten aber noch die treffsicheren Oliver Glatz, Heiko Heemann und Sven Hylmar sowie Christian Raddatz, der in der Deckung rigoros aufräumte und vorne trotz harter Attacken immer wieder seine Nebenleute perfekt in Szene setzte, heraus. Vom Anpfiff weg nahmen die Hausherren das Heft in die Hand und zeigten flüssige Kombinationen. Der Ball lief teilweise elegant durch die Reihen. „Das sah nach Handball und nicht nach Quälerei aus“, war Wulff zufrieden. Aus einer einmal mehr starken Abwehr heraus gelang eine schnelle 5:2-Führung nach acht Minuten. In der Folgezeit betrug der Vorsprung bis zum Ende nie weniger als drei Tore, nach 21 Minuten beim 14:8 und nach 35 Minuten beim 22:15 waren es sogar sechs bzw. sieben Treffer. Diese permanenten Führungen gaben dem VfL-Spiel endlich einmal die nötige Sicherheit. Kapitän Oliver Glatz brachte es trotz aller Freude auf den Punkt: „Wenn wir nächsten Sonnabend gegen Staßfurt nicht nachlegen, war dieser Sieg nichts wert.“ Denn noch immer rangiert der VfL auf einem Abstiegsplatz, da kurioserweise auch die Konkurrenten Habenhausen und Wolfen Siege feierten.

VfL Hameln: Rosenthal, Treuthardt – Glatz (12/6), Heemann (6), Hylmar (6), Pille (4), Raddatz (2), Treutler, Emmel, Staniszewski, Wick, Kanngießer.



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