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22:25 – Abstieg der HO-Handballerinnen wohl besiegelt / Rohrsen-Pleite in Peine

Ende aller Hoffnungen

HAMELN. Das war es wohl – das Ende aller Hoffnungen. Denn mit der 22:25 (11:13)-Heimniederlage im Kellerduell gegen den MTV Geismar dürfte in Sachen Klassenerhalt wohl auch das letzte Fünkchen Hoffnung beim Frauen-Oberligist HO-Handball verglimmt sein.

veröffentlicht am 10.02.2019 um 16:16 Uhr

Am Boden zerstört - HO-Torjägerin Lucie Albrecht.
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Bei der neunten Niederlage im neunten Spiel am heimischen Rosenbusch erlebten die Zuschauer so etwas wie einen Niedergang in drei Akten.

Wobei bereits nach einer Viertelstunde zu erkennen war, dass der Auftritt wohl wieder kein glückliches Ende finden würde. Denn da lag die Mannschaft von Trainer Frank Käber bereits mit 2:8 zurück. Und es zeigte sich deutlich, dass der Ausfall von Torjägerin Lisa Huch (Achillessehnenprobleme) und Alina Hoheisel (Kreuzbandriss) kaum zu verkraften war. Doch der Aufsteiger bewies danach immerhin Moral und stemmte sich gegen die drohende Pleite. Denn beim anschließenden Sportgala-Auftritt hätte sich Kapitänin Maren Wiebusch mit ihrer jungen Garde gerne mit dem ersten Heimsieg auf der Bühne präsentiert. So kämpfte sich das HO-Team trotz zahlreicher technischer Fehler und unnötiger Ballverluste noch vor dem Pausenpfiff auf 11:12 heran. Doch der große Wurf blieb aus, selbst der Ausgleich wollte in der zweiten Halbzeit einfach nicht fallen.

Nicht nur Lisa Huch, die auf der Tribüne ihr Team anfeuerte, erkannte die Schwächen und haderte nach dem Schlusspfiff: „Wir haben in den entscheidenden Phasen einfach zu viele klare Tormöglichkeiten liegen lassen.“ Und an der Seitenlinie ließ der Trainer zündende Ideen vermissen. Taktische Varianten, mit denen man den Kontrahenten aus Geismar, der auch nur Mittelmaß bot, vielleicht noch in Knie hätte zwingen können, hatte Käber nicht zu bieten. Seine Indianerdeckung in letzter Minute war nur noch heiße Luft. Denn da war der Drops längst gelutscht ...
HO-Handball: Jilg, Queren – Tomic, Lampe, Wiebusch (1), Keller (1), Heinemann, Tirschler (3), Albrecht (7/2), Nagel (8/1), Völkel (2).

MTV VJ Peine – MTV Rohrsen 30:23 (17:4). Das ging total daneben! Bei den Handballerinnen des MTV Rohrsen lief auswärts mal wieder nichts zusammen. Am Ende war die Mannschaft von Trainer Carem Griese mit der 23:30-Pleite beim MTV VJ Peine bestens bedient. In der ersten Halbzeit führte das spielfreudige Team von Vater Jahn den MTV regelrecht vor. Als Annika Bergmann für den Tabellenneunten mit dem Halbzeitpfiff zum 17:4 traf, drohte Rohrsen ein wahres Fiasko. Erst nach dem Seitenwechsel lief es besser. Da konnte der MTV die fünfte Auswärts-Pleite mit einer dringend erforderlichen Ergebniskosmetik halbwegs in Grenzen halten. Doch das vor allem dank Unterstützung der Heimmannschaft, denn Peine schaltete mehr als einen Gang zurück. Der Vorsprung scholz zwar zusammen, doch in Gefahr geriet der Sieg in keiner Phase. Auch weil Rohrsen im Angriff nur Durchschnitt zu bieten hatte. Treffsicher zeigte sich allein Saskia Parpart, die sich vom Siebenmeterpunkt keinen Fehlwurf leistete und sechsmal traf.
Rohrsen: Schäfer – Körner (1), Neumann (3), Werdin, Männich (2), Schaper (1), Roberts (1), Pook (4), Parpart (6/6), Niemeyer (2), Trant, Wolf (3), Biester, Abel.kf



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