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Post SV Bad Pyrmont steigt mit Spielern aus drei Ländern in die Bezirksoberliga auf

Eine internationale Besetzung

Bad Pyrmont. Bekannte internationale Spieler stehen bei den Topteams der Tischtennis-Bundesliga schon seit vielen Jahren hoch im Kurs. Nicht nur Hochkaräter aus China, Japan, Frankreich oder Schweden geben in den deutschen Spitzenvereinen oft den Ton an.

veröffentlicht am 09.07.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

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In Sachen „internationale Besetzung“ muss sich aber der kleine Postsportverein Bad Pyrmont hinter großen Mannschaften wie Borussia Düsseldorf, TTC Liebherr Frickenhausen oder TTC Fulda-Maberzell keinesfalls verstecken. Denn auch beim aktuellen Aufsteiger in die Bezirksoberliga zimmerte Horst Brix in den vergangenen Jahren eine spielstarke internationale Besetzung zusammen. Immerhin schlagen für die Postler inzwischen Spieler aus drei Nationalitäten auf. „Was die Bundesliga kann, können wir schon lange“, meinte Bauingenieur, Zimmerer und Macher Horst Brix. „Und das geht bei uns auch ohne Geld.“

Er überredete schon vor einigen Jahren mit Tomasz Golian einen Spieler zum Wechsel in die Kurstadt, der immerhin bereits in Polens 2. Liga aktiv war. „Tomek“, wie ihn seine Mitspieler rufen, ist längst zu einer festen Größe im Sextett des Post-SV geworden und hat in der letzten Saison Verstärkung aus seinem Heimatland bekommen. Mit Andrzej Kubiak einen routinierten Trainer und vor allem mit seinem Sohn Marcin einen absoluten Topmann mit polnischer Erstliga-Erfahrung. Der zeigte in der abgelaufenen Bezirksliga-Saison als Pyrmonts neue Nummer eins absolute Spitzenklasse und ließ all seinen Gegnern nicht den Hauch einer Chance. In der kommenden Spielzeit rückt mit seinem älteren Bruder Krysztof der dritte polnische Akteur ins Post-Team auf. Er wird den Platz von Reinhard Brix, der in der zweiten Mannschaft sportlich ein wenig kürzertreten will, übernehmen. Doch mit dem polnischen Trio ist das internationale Potenzial bei den erfolgreichen Postlern längst noch nicht ausgeschöpft. Schließlich schlägt im mittleren Paarkreuz mit Athanasios Karathanassis auch noch jede Menge Erfahrung mit griechischen Wurzeln auf. Karathanassis wechselte vor zwei Jahren vom VfL Hameln an die Emmer. So bleiben beim Aufsteiger künftig nur noch für die beiden heimischen Urgesteine Steffen Münchgesang und Routinier Horst Brix zwei Plätze frei.

Mit so einer internationalen Besetzung dürfte der Post-SV das Ende der Fahnenstange längst noch nicht erreicht haben. Die Erfolgsstory der Pyrmonter soll auch in der Saison 2015/16 kein Ende finden. Einen Durchmarsch in die Landesliga kann sich Horst Brix durchaus vorstellen. Doch der 55-jährige Oldie in der Pyrmonter Mannschaft weiß auch, dass ein zweiter Aufstieg kein Selbstläufer sein wird: „Nur wenn wir intensiver trainieren, ist für uns noch mehr drin.“



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