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Sparkassen-Achter des RV Weser startet in die neue Saison der Ruder-Bundesliga

„Eine Herausforderung“

HAMELN. Der Sparkassen-Achter des RV Weser startet am Samstag in Duisburg in die neue Saison der Ruder-Bundesliga. „Mit den Metropolen personell zu bestehen, ist immer wieder eine Herausforderung“, sagt Teamkapitän Lars Adomat.

veröffentlicht am 09.05.2019 um 11:14 Uhr

Der Sparkassen-Achter des RV Weser legt sich beim Bundesliga-Start in Duisburg wieder mächtig in die Riemen. Fotos: aro/PR
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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„Es ist Achterzeit“: Mit seinen inzwischen berühmten Worten eröffnet RBL-Manager Boris Orlowski am Samstag in Duisburg die Titeljagd der Ruder-Bundesliga, die im Rahmen der „Internationalen Wedau-Regatta“ mit 18 Männer-Teams in die 11. Saison startet. Mit dabei ist auch wieder der Sparkassen-Achter des RV Weser Hameln. Und das ist laut Teamsprecher Florian Höltje keine Selbstverständlichkeit: „Mit dem Emscher-Hammer und dem Secuinfra Achter aus Rüdersdorf-Pirna gingen zwei Achter der ersten Stunde der RBL verloren. Hier fehlt es leider an Nachwuchs. Und auch der „Köpenick-Achter“ aus Berlin hat sich aufgelöst“, so Höltje. Neu dabei ist der Mainzer Achter. Und auch „die Unbesiegbaren“ des Crefelder Ruderclubs melden sich nach einem Jahr Pause wieder in der Bundesliga zurück. Ob die Krefelder, die seit der Gründung der RBL von 2009 bis 2017 in jedem Jahr Deutscher Meister waren, mit ihrer stark verjüngten Mannschaft an ihre vergangenen Erfolge anknüpfen können, ist ungewiss. Auch Krefelds jahrelanger Dauerrivale, der Germania Achter aus Frankfurt, hat sich erneuert und ist wieder mit von der Partie. Ebenfalls zum Starterfeld zählen die Bundesliga-Achter aus Berlin, Gießen, Mülheim, Wurzen, Witten, Bad Waldsee, Minden, Dresden, lübeck, Bernburg, Hannover, Münster, Bremen, Wetzlar/Limburg – und Hameln. Die Vorfreude der „Rattenfänger“ auf die 350-Meter-Sprint-Duelle ist groß, auch wenn die Bilanz der vergangenen Bundesliga-Saison unterm Strich ernüchternd ausfiel: Mit 21 Punkten belegte der RV Weser, der eigentlich die Top 12 als Saisonziel im Visier hatte, am Ende nur Rang 16 von 18 Teams. Doch davon lässt sich das Team um Schlagmann Thore Wessel nicht entmutigen: „2019 wollen wir es nochmal wissen. Und das weiß auch die Liga: Hameln darf man nie unterschätzen!“ Neben Teamkapitän Lars Adomat gehören Schlagmann Thore Wessel, Nils Hawranke, Ronald Bakker, Nick Armgardt und Jonathan Schlösser auf Backbord sowie Roelof Bakker, Christopher Winnefeld, Jasper Scheel, Eike Brockmann, Florian Wissel, Moritz Quast, Emre Tas und Niklas Hölscher auf Steuerbord zur Hamelner Achter-Crew. An den Steuerseilen komplettieren Nora Marx, Merle Wessel und Mareike Adomat den Kader von Trainer Christian Wellhausen.

„Wir konnten in diesem Jahr hervorragend in das Jahr starten. Selten war das Team in der Winterpause so motiviert, gemeinsam noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren, um die Stadt Hameln und den Ruderverein erneut zu repräsentieren“, sagt Wellhausen und ergänzt: „Jetzt hoffen wir natürlich, dass sich das Training auszahlt – wenngleich die Konkurrenz Jahr für Jahr an Qualität gewinnt und nur Wimpernschläge über Sieg und Niederlage entscheiden.“ Dass die Bundesliga-Saison nicht einfach wird, ist Teamkapitän Lars Adomat bewusst: „Wie im Vorjahr gehen wir nicht von einem Podiumsplatz aus, sind uns aber sicher, dass wir alles getan haben, was als Training möglich war. Mit den Metropolen personell zu bestehen, ist immer wieder eine Herausforderung.“ Gerudert wird an fünf Wettkampftagen. Nach dem Bundesligastart in Duisburg am 11. Mai folgen die Regatten in Minden (13. Juli), Hannover (3. August), Leipzig (17. August) und das Saisonfinale in Münster am 7. September.



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