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HF Springe reisen erst nach Essen und erwarten dann Sonntag in Hameln GWD Minden

Eine Doppelportion geballter Tradition

Springe. Für die Zweitliga-Handballer der HF Springe stehen zwei Spiele in drei Tagen auf den Programm: Am Freitag (19.30 Uhr) spielt das Team von Sven Lakenmacher bei TuSEM Essen und am Sonntag (17 Uhr) in der Hamelner Rattenfängerhalle gegen den Tabellenführer und Titelfavoriten GWD Minden.

veröffentlicht am 23.10.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

Auch die 2. Bundesliga hat klangvolle Namen zu bieten. Mit TuSEM Essen (Fr., 19.30 Uhr) und GWD Minden (So., 17 Uhr) wartet nun gleich eine Doppelportion geballter deutscher und internationaler Handball-Tradition auf Newcomer HF Springe. Zwei Ex-Meister und Europokalsieger, die ihre glanzvollen Tage zwar schon lange hinter sich haben, aber trotzdem noch immer echte Hausnummern sind. Erst recht Grün-Weiß Dankersen. Die Mannschaft von Trainer Frank Carstens dominiert die 2. Liga wie kein anderes Team und reist am Sonntag als Spitzenreiter in die Hamelner Rattenfängerhalle. Zweifellos ein Highlight für die heimische Handballszene, denn da leben unwillkürlich die alten Zeiten wieder auf. Auch wenn in diesem Fall Springe der Gastgeber ist, wird die Stockhof-Arena wohl endlich einmal wieder aus allen Nähten platzen. Verbunden mit der Hoffnung, dass sich der Aufsteiger vom Deister beim zweiten Versuch in seiner Vize-Heimstätte erheblich besser verkauft als zuletzt beim 21:34-Debakel gegen die HSG Nordhorn. Geht es nach Trainer Sven Lakenmacher, soll der Doppelpack ohnehin nicht so ganz ohne Erfolgserlebnis über die Bühne gehen. „Gegen Minden sind wir klarer Außenseiter, meine Priorität liegt ganz klar auf Essen. Ich bin überzeugt, dass da was zu holen ist. Es wird ja auch Zeit, dass wir auswärts punkten“, macht er sich Mut. Woher kommt aber sein Optimismus? Der liegt eigentlich klar auf der Hand, denn in Ferndorf, Rimpar, Dormagen und zuletzt in Rostock waren die Springer schon nah dran am ersten Jubeltag in der Fremde. „Essen ist mit diesen Teams vergleichbar“, glaubt Lakenmacher und hofft, dass seine Mannen die Fehlerquote weiter minimieren und vor allem an die gute Abwehrleistung beim Sieg gegen Schwartau anknüpfen. Und wer weiß, sollte Springe Altmeister Essen tatsächlich in die Knie zwingen,, läuft vielleicht auch was gegen Spitzenreiter Minden. Auch im Handball ist nichts unmöglich.

Personell hakt es dagegen ein wenig. So werden Maximilian Schüttemeyer, Maurice Herbold und Fabian Hinz auf alle Fälle fehlen. Grünes Licht gaben dagegen Rechtsaußen Pawel Pietak und Torhüter Mustafa Wendland. Zwei Alternativen mehr für Lakenmacher. ro



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