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Trainer Antonevitch mit Topserie

Ein Weltmeister mischt Aerzen auf

Handball (kf). Er war schon Weltmeister, Vize-Europameister und absolvierte mit Weltklasse-Spielern wie Gopin, Duschebajew, Lawrow, Atawin oder Gorpishin 67 Länderspiele für Russland. Andrei Antonevitch, einst für ZSKA Moskau national und international im Einsatz, erlebt nun auf der kleinen Bühne mit den Handball-Freunden Aerzen in der WSL-Oberliga den „dritten Frühling“ seiner langjährigen Karriere. Nach dem bitteren Landesliga-Abstieg im Vorjahr hat der 42-jährige frühere Rechtsaußen mittlerweile an der Humme wieder eine schlagkräftige Truppe geformt. Vergessen ist der klassische Fehlstart mit 0:6 Punkten. Seitdem ging es stetig bergauf, legte Antonevitch mit seinem Team eine bemerkenswerte Serie von 29:7 Zählern hin. Plötzlich ist auch die Rückkehr in die Landesliga wieder ein ernsthaftes Thema beim Tabellendritten.

veröffentlicht am 01.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 00:41 Uhr

Andrei Antonevitch, der Weltmeister von 1993, hat mit HF Aerzen

„Wir brauchen Spieler mit dem nötigen Ehrgeiz“

„Geplant ist der Aufstieg in dieser Saison nicht. Doch wenn wir eine Relegationschance bekommen, werden wir natürlich versuchen, sie auch zu nutzen“, lautet die klare Aussage des Trainers.

Im Vordergrund steht aber die Planung für das Spieljahr 2009/10. Da ist es für den Weltmeister von 1993 und Vize-Europameister von 1994 wichtig, ein neues und schlagkräftiges Team aufzubauen. „Der Kader ist momentan zu dünn. Wir brauchen neue Spieler mit viel Ehrgeiz. Da laufen zur Zeit einige Gespräche recht positiv“, ließ der Handball-Fuchs durchblicken.

In der Familie Antonevitch dreht sich eigentlich (fast) alles um den Handball. Neben Vater Andrei, der 1994 mit seiner Familie aus Moskau nach Deutschland kam und als Profi beim damaligen Zweitligisten SG Werratal anheuerte, sorgen auch Tochter Nastja und Sohn Artjom für Schlagzeilen. Nastja wurde im Sommer 2008 mit der weibliche A-Jugend der HSG Blomberg-Lippe deutsche Meisterin. Nach einem Jahr Bundesliga wechselt sie zur neuen Saison zum Zweitligisten SG Garßen-Celle. Artjom spielt seit 2007/08 bei GWD Minden, wo er mit der B-Jugend momentan um die westdeutsche Meisterschaft kämpft.

In der Saison 1998/99 zog es den Ex-Weltmeister nach Emmerthal, wo er mit seiner Familie vor kurzem auch ins schmucke neue Eigenheim einzog. Im damals gerade in die Oberliga aufgestiegenen TSG-Team sorgte er auf der rechten Außenbahn für Wirbel und Tore. Zwei Jahre später übernahm er für viele Jahre die Aufgabe des Co-Trainers. „Die erfolgreiche Zeit mit Hendrik Stein oder Marc Siegesmund möchte ich nicht missen“, erinnert er sich heute noch gern an große Zeiten ...



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