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Rohrsens Frauen müssen ein Spiel gewinnen, um den Klassenerhalt perfekt zu machen

Ein Sieg muss her

Rohrsen. Wer bleibt drin? Und wer steigt ab? Die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Handball-Liga der Frauen fällt an diesem Wochenende in der Sporthalle Hohes Feld, wo heute und morgen die Abstiegsrelegation über die Bühne geht. 

veröffentlicht am 09.05.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Rohrsen. Wer bleibt drin? Und wer steigt ab? Die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Handball-Liga der Frauen fällt an diesem Wochenende in der Sporthalle Hohes Feld, wo heute und morgen die Abstiegsrelegation über die Bühne geht. Mit dem MTV Rohrsen als Gastgeber. „Wir werden noch einmal alle Kräfte mobilisieren“, kündigt Rohrsens Coach Frank Käber an, der aufgrund der Verletzungsmisere den Klassenerhalt möglichst schon im ersten Spiel perfekt machen will, „auch wenn wir mit dem MTV Altlandsberg (Tabellen-12. der Nord-Staffel; d. Red.) wohl den schwersten Gegner des Relegationsturniers erwischt haben“. Wir beantworten vorab die wichtigsten Fragen zur Relegation.

Welche Teams nehmen an der Abstiegsrelegation teil? Beim Relegationsturnier spielen die vier Drittletzten der vier Drittliga-Staffeln: der MTV Rohrsen (Ost), MTV Altlandsberg (Nord), ASC 09 Dortmund (West) und der HSG Sulzbach/Leidersbach (Süd). Als Tabellen-12. der Ost-Staffel ist der MTV Rohrsen Gastgeber der Abstiegsrelegation. Deshalb findet das Turnier in Hameln statt.

Wie viele Mannschaften steigen in die Oberliga ab? Von den vier Mannschaften, die an der Relegation teilnehmen, steigt – Stand heute – nur eine einzige in die Oberliga ab. Sollte bis zum 30. Juni allerdings ein weiterer Verein seine Mannschaft aus der 3. Liga zurückziehen, würde auch der Letzte des Relegationsturniers in der Liga bleiben.

Wer spielt gegen wen? Im ersten Spiel des Tages trifft Rohrsen heute um 17.30 Uhr auf Altlandsberg. Anschließend spielt um 20 Uhr Dortmund gegen Sulzbach/Leidersbach. Die Gewinner der beiden Samstag-Partien sind gerettet. Auch der Sieger des Spiels der beiden Verlierer (So., 15 Uhr) hat den Klassenerhalt gepackt. Wer zweimal verliert, muss in den sauren Apfel beißen und in die Oberliga absteigen. Das heißt: Rohrsens Frauen müssen auf jeden Fall ein Spiel gewinnen. Wenn nicht am Samstag, dann am Sonntag.

Kann Rohrsen in Bestbesetzung spielen? Nein, denn das Verletzungspech bleibt Rohrsen treu. Neben den Langzeitverletzten Janeli Patrail und Antje Peyerl fallen auch Janika Kohnke-Zander (Fingerbruch) und Nele Biester (Schulter-OP) aus, die als Spielmacherin das Hirn und Herz der Mannschaft ist. Die einzige, die sie nahezu gleichwertig ersetzen kann, ist Nina Griese – die „Grande Dame des Rohrsener Handballs“. Sie soll – wie schon so oft in der Vergangenheit – die Kohlen aus dem Feuer holen. Michaela Schostag ist angeschlagen, wird aber spielen können. Im Gegensatz zu Christin Bormann, die erstmals wieder im Kader stehen sollte: „Sie ist auf einem guten Weg, braucht aber noch etwas Zeit“, so Käber.



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