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Britta Giesen schnellste Frau / 1000 Läufer und Läuferinnen

Ein Mann, ein Wort – Tim lässt in Pyrmont alle stehen

Leichtathletik (kf). Die Marathonstrecke quer durch Pyrmonts Wälder war Tim Wortmann wie auf den Leib geschneidert. Der 27-jährige Bielefelder lief bei seiner Premiere beim 22. Pyrmonter Brunnenlauf mit der bislang zweitbesten Zeit nach 2:49:33 Stunden auf der historischen Hauptallee ins Ziel ein. Drei Minuten lag er am Ende über der Bestzeit von Frank Balzer, die seit 1997 Bestand hat. Und die will Wortmann im kommenden Jahr knacken, denn die anspruchsvolle Strecke mit 690 Höhenmetern bereitete ihm keine Probleme. Immerhin sammelte er die Qualitäten eines typischen Berg- und Talläufers bereits direkt vor der Haustür beim traditionellen Hermannslauf. „Leider musste ich schon wenige Kilometer nach dem Start allein laufen, da fehlte ein bisschen die treibende Kraft“, sagte er nach dem Zieleinlauf. Von der Strecke war er begeistert: „Ein ideales Profil, und viel schöner als jeder Stadtmarathon.“ Doch bei seinem ersten Auftritt in Bad Pyrmont konnte er noch nicht richtig Gas geben: „Ich musste ab und zu mal das Tempo rausnehmen, weil ich die Strecke noch nicht kannte.“

veröffentlicht am 01.08.2010 um 18:26 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:21 Uhr

Mit der bekam auch Lyudmila Muzafarowa aus Usbekistan ihre Probleme. Die 61-jährige Sportdozentin hatte die wohl weiteste Anreise nach Bad Pyrmont auf sich genommen. Und hier bekam sie erst einmal große Probleme mit den Orientierungstafeln an der Laufstrecke. Da vermisste sie die Informationen in kyrillischer Schrift, ins Ziel kam sie nach 5:31 Stunden dennoch. Als klare Siegerin lief Britta Giesen (TH Eilbek) nach 3:40:14 Stunden über die Ziellinie.

Streckenprobleme hatte auf der Zehnkilometer-Strecke auch der erfahrene Helmut Nothdurft von der LG Weserbergland. „Ich habe einmal eine falsche Abzweigung genommen. Das hat viel Zeit gekostet“, ärgerte sich der Vorjahressieger, für den es diesmal nur zum zweiten Platz reichte. Für Gewinner Jasper Cirkel kam der Erfolg überraschend, denn seine Planungen liefen ursprünglich völlig anders. „Ich kam zu spät zum Fünfkilometer-Lauf, da habe ich mich kurzfristig für die zehn Kilometer entschieden“, freute sich der Göttinger.

Organisationschef Bernd Mecke hatte erneut alles fest im Griff. Trotz der in diesem Jahr geringeren Teilnehmerfelder zog er eine positive Bilanz: „Insgesamt sind 1000 Läufer und Läuferinnen an den Start gegangen. Damit sind wir zufrieden.“

Tim Wortmann, der strahlender Marathonsieger.. Foto: haje

Fast 400 Starter und Starterinnen – wie ein Lindwurm macht sich das Teilnehmerfeld auf die Halbmarathon-

Distanz.

Foto: rhs



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