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Aufsteiger FC Preußen Hameln 07 will nun auch in der 1. Kreisklasse durchstarten

Ein Klub mit Visionen

Hameln. Mission Meisterschaft mit Bravour erfüllt – und das auch noch vorzeitig. Der FC Preußen Hameln ist wieder einen kleinen Schritt weiter im Fußball-Geschäft und hat auch künftig in der 1. Kreisklasse große Pläne. „Wir wollen wieder oben mitspielen. Auch wenn die Gegner hier stärker sein werden als zuletzt in der 2. Kreisklasse“, hat Trainer Marcel Pöhler klare Vorstellungen.

veröffentlicht am 13.05.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:22 Uhr

Roland Giehr

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Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Soll heißen, die 9. Liga gilt für den Klub nur als eine Durchgangsstation auf dem angestrebten Weg ins Kreisoberhaus. Das ist aber wiederum auch nur ein Nahziel, denn langfristig würden sich die Preußen gerne wieder auf Bezirksebene im Einsatz sehen. Eben ein Verein mit großen Visionen. „Wir haben natürlich auch einen Schlenker eingeplant. Es läuft schließlich nicht immer alles so, wie man es gerne hätte“, verspürt Pöhler, der die Geschicke von der Bank aus auch weiterhin zusammen mit Ansgar Stelzer lenken wird, aber keinen ständigen Aufstiegsdruck. Um sich in der neuen Umgebung auch entsprechend zu behaupten, wird sich fast zwangsläufig auf dem Personalsektor noch einiges tun. Hamelns sportlicher Leiter Toni Kierakowitz soll auch schon fündig geworden sein.

Namen wollte Marcel Pöhler zwar nicht kommentieren, es ist aber ein offenes Geheimnis, das Preußen 07 schon länger mit einer Rückkehr von Ex-Oberligaspieler Ruven Klimke liebäugelt. Der fungiert derzeit zwar als Kapitän beim Kreisligisten FC Springe – aber vielleicht klappt es ja diesmal trotzdem? Bedarf herrscht aber auch auf der Torhüterposition, da Routinier Hans-Joachim Vollmer künftig kürzertreten will. Ein Kandidat wäre möglicherweise Sascha Helbig vom Kreisligisten SG Königsförde.

Doch nicht nur ein Blick nach vorne lohnt, auch einer zurück. Und da stand der FC Preußen Hameln im Winter vor anderthalb Jahren wieder einmal am Scheideweg. Diesmal nicht finanziell, sondern personell. „Wir wussten damals nicht, wie es weitergeht. Um so bemerkenswerter, dass wir nun den Aufstieg geschafft haben“, erinnert sich Pöhler noch haargenau an sein schweres erstes Trainerjahr bei 07. Die Wende kam damals auch mit Toni Kierakowitz, der in der Folgezeit vieles quasi aus dem Boden gestampft hat.

Hamelns Torjäger-Duo: Daniel Schütten (li.) und Max Magerkurth. awa

Die Geschichte der jetzigen Erfolgssaison ist dagegen relativ schnell erzählt. Kapitän Özkan Ünsal und Co. wurden ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht und gaben nur am 2. Spieltag beim 1:1 in Salzhemmendorf einen Punkt ab. Mehr war nicht drin für die Konkurrenten, von denen aber auch nur der TSC Fischbeck einigermaßen mithalten konnte. „Das waren zwei enge Spiele“, ist Pöhler heute noch froh über die sechs Punkte gegen den hartnäckigsten Verfolger.

Als Protagonisten im Hamelner Vorwärtsgang konnten sich vor allem Maximilian Magerkurth (22), Daniel Schütten (17), Serdar Ünal (15) und Ünsal (11) auszeichnen.



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