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Basketball: Michael Albers kehrt nach einjähriger Auszeit in den Kader des VfL Hameln zurück

Ein gefühlter Neuzugang

veröffentlicht am 12.10.2016 um 15:03 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

„Micha arbeitet intensiv an seinem Comeback. Er ist ein harter Arbeiter und physisch starker Spieler, den wir im Verlauf der Saison unbedingt benötigen“, freut sich Trainer Nicu Lassel über die Rückkehr von Albers, der seit 2008 für den VfL spielt, sich aber in der vergangenen Saison aus privaten Gründen eine Auszeit nahm. „Michael ist Vater geworden, hat ein Haus renoviert und ist umgezogen“, sagt Teammanager Heinrich Lassel. „Neben Beruf und Familie blieb da keine Zeit für Basketball übrig.“ Seit der Saisonvorbereitung trainiert der 35-Jährige aber wieder regelmäßig mit – und wird im ersten Heimspiel der Saison wieder das VfL-Trikot tragen.

„Einen Kämpfertyp wie ihn, der nie aufgibt, können wir richtig gut gebrauchen“, sagt Heinrich Lassel, denn am Samstag kommt mit dem TSV Neustadt eine Mannschaft in die Sporthalle am Einsiedlerbach, die in dieser Saison um den Aufstieg mitspielen will. Um das ehrgeizige Saisonziel zu erreichen, hat der TSV Neustadt mit Ray Allen nicht nur einen neuen Chefcoach verpflichtet, sondern auch den Kader mit Tim Brauner, Lasse Schikowski, Rückkehrer Samuel O´Garro und Tobias Welzel mächtig verstärkt. Den ehemaligen Bundesliga-Basketballer Tobias Welzel kennt VfL-Coach Nicu Lassel sehr gut aus seiner Zeit bei der BG Göttingen: „Ich habe seinen Weg stets verfolgt. Tobi ist ein sympathischer Typ, der Teams auf, aber auch abseits des Feldes besser macht“, lobt Lassel den Neuzugang des TSV, der gegen den VfL erstmals für seinen neuen Klub auflaufen wird. Und der gewann das letzte Duell Anfang April in Hameln mit 102:79 klar und deutlich. Und auch diesmal hat Neustadts Teammanager Jan Gebauer einen Sieg fest eingeplant: „Wir gehen auf jeden Fall als Favorit in die Partie. Das ist unser Anspruch in dieser Saison und dem müssen wir gerecht werden.“ Daran ändert auch der Stotterstart gegen Wolfenbüttel nichts. Während Neustadt das erste Saisonspiel zumindest knapp mit 59:56 gewinnen konnte, kassierte der VfL zum Auftakt eine deftige 56:85-Niederlage beim Regionalliga-Absteiger ASC 46 Göttingen, der für die Hamelner an diesem Tag eine Nummer zu groß war. „Wir haben aus dem ASC-Spiel viele Erkenntnisse gewonnen“, sagt Lars Feuersenger, der beim VfL der Denker und Lenker im Spielaufbau ist. „Wir müssen als Team einen Schritt voran machen und unserer eigenen Linie treu bleiben.“



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