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Kickboxen: Souveräner Triumph über Timo Stendel / 600 Zuschauer bei Fight Night des Energy Gyms

Egzon Uka erfüllt Titel-Mission

HAMELN. Er gab alles und gewann auch alles. Mission im Ring eindrucksvoll erfüllt. Lokalmatador Egzon Uka war in seinem „Heimspiel“ auf die Sekunde topfit und ließ sich bei der Open-Air-Fight-Night des Energy Gyms vor rund 600 Zuschauern den erhofften Meister-Gürtel des Global Boxing Council (GBC) im Kickboxen nicht nehmen.

veröffentlicht am 17.06.2018 um 12:08 Uhr
aktualisiert am 17.06.2018 um 14:10 Uhr

Der Trainer und sein Schützling: Robert Gaub ist stolz auf GBC-Meister Egzon Uka. Foto: pr.
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Ein Traum ging damit für ihn in Erfüllung. „Ein super Gefühl, so kann es jetzt weitergehen“, war der 21-jährige Hamelner einfach nur unendlich glücklich. Ein paar blaue Flecke und Beulen störten ihn dabei nicht. „Das gehört nun einmal dazu“, sagt er und weiß natürlich auch, dass diese kleineren Kampfverletzungen schon bald wieder Geschichte sind. Nicht aber sein großer Triumph, den sich der Kickboxer in der Gewichtsklasse 72 bis 74 kg in zwei harten Duellen gegen Hadid Obaida (Ji-K-One-Team) und Timo Stendel (Powerhouse Hannover) mit Bravour erkämpfte. Bei dem in Turnierform ausgetragenen Wettbewerb musste Egzon Uka zunächst gegen Obaida ran. „Da lief zwar noch nicht alles so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber es hat gereicht“, konnte er dann nach seinem Punktsieg in aller Ruhe auf seinen finalen Gegner warten. Und der hieß Timo Stendel, der sich gegen Said Hamza (Ji-K-One) behaupten konnte. Jetzt, wo es um die Krone ging, war Uka auch so richtig auf Betriebstemperatur und dominierte das Geschehen im Ring von Beginn an. Sein verdienter Lohn: Vorzeitiger Sieg gegen Stendel nach technischem K.o. (Kieferbruch) in der dritten Runde. „Das war ein sehr guter Kampf von mir. Ich bin zufrieden“, ließ er das Duell noch einmal Revue passieren. Und weil der Regengott an diesem denkwürdigen Abend auch ein Fan von Egzon Uka war, öffnete der seine Himmelsschleusen erst nach dem Ende des Top-Kampfes. „Ein perfektes Timing“, witzelte der neue Champion und wird sich nun erst einmal eine verdiente Pause gönnen. „Danach sehen wir dann weiter. Mein Trainer Robert Gaub und ich werden dann entscheiden, was wir in Zukunft anpacken. Ich bin jedenfalls hoch motiviert“, soll sein Weg nun noch weiter nach oben führen. Gaub hatte indessen außer Uka noch zwei junge Kickboxer im Ring. Während der 16-jährige Kujtim Berisha in der Gewichtsklasse bis 70 kg gegen Sahin (Ji-K-One) knapp nach Punkten verlor, gewann Mark Tschervov (15) in der Klasse bis 67 kg gegen Ahmadi Ahmad (Hamburg).

Zum umfangreichen Programm der Fight-Night gehörte aber auch Profi-Boxen. Und den wichtigsten Kampf um den deutschen Titel der GBC – gewann mit Piergiulio Ruhe (Energy Gym), der sich gegen Ziya Gocklap frühzeitig nach technischem K.o. behauptete, ebenfalls ein Schützling von Trainer Gaub. Es läuft also.



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