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Rückrunden-Start in der Verbandsliga / Schlusslicht Emmerthal bei der SV Alfeld klarer Außenseiter

Eddelbüttel: „Kein Geschenk für alte Bekannte“

Handball (kf). Wenige Tage vor Weihnachten herrscht bei der TSG Emmerthal keinesfalls Festtagsstimmung. Denn die Lage für den Verbandsligisten ist bitterernst. Mit 2:22 Punkten halten die Emmerthaler seit der Auswärtspleite beim TVJ Schneverdingen auch in der fünften Liga die rote Laterne fest in der Hand.

veröffentlicht am 18.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:21 Uhr

Heute (19.30 Uhr) startet die TSG, der ein Sturz in die sechste Liga droht, mit der Auswärtspartie bei der SV Alfeld in der Rückserie. Und die Mannschaft von Trainer Peter Eddelbüttel haben die TSGer in unangenehmer Erinnerung, denn zum Saisonauftakt kassierten sie in eigener Halle gleich eine derbe 24:36-Pleite. „Auf uns wartet wieder eine Menge Arbeit. Eine derbe Pleite wollen wir vermeiden“, hofft Handball-Boss Stephan Kutschera. Der Macher der Handball-Abteilung weiß, dass die Partie an der Leine erneut kein Zuckerschlecken sein wird. Denn Trainer Danilo Loncovic verabschiedete sich bereits in den Skiurlaub.

Für „Lonco“ hat Co-Trainer Burghard Lity auf der Bank das Sagen. „Der kennt die Mannschaft und wird schon den richtigen Ton anschlagen“, ist sich Kutschera sicher. Lity, der lange Jahre das TSG-Tor hütete, plagen erneut Personalprobleme. Der Ausfall von Björge Full sowie Björn und Florian Herrmann stand bereits nach dem Abschlusstraining fest. Dazu ist der Einsatz des angeschlagenen Jobst Tschirch unsicher.

Mächtig unter Druck wird die Emmerthaler Abwehr von der ersten Minute an stehen. Mit Benjamin Jentsch (121 Treffer) steht der Toptorjäger der Liga im Alfelder Team. Kopfzerbrechen bereiten auch Hendrik Sievers (71) und Arne-Peter Leunig (60).

Peter Eddelbüttel Foto: jko

SV-Trainer Peter Eddelbüttel hat erneut einen klaren Sieg eingeplant. Denn die Leinetaler, wo auch Hamelns Ex-Coach Jürgen Kloth als sportlicher Leiter tätig ist, haben als aktueller Tabellendritter den Oberliga-Aufstieg im Visier. Eddelbüttel machte den Emmerthalern keine Hoffnung: „Wir haben auch für alte Bekannte kein Geschenk. Denn für uns sind zwei Punkte in der aktuellen Situation Pflicht.“



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