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Droht der Schumacher-Wechsel zu platzen?

BAD PYRMONT. Droht der Transfer von Pyrmonts Torjäger Kevin Schumacher zum Regionalliga-Aufsteiger und DFB-Pokalteilnehmer 1. FC Germania Egestorf/Langreder zu platzen?

veröffentlicht am 07.07.2016 um 16:25 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:19 Uhr

„Wir haben ein Angebot gemacht, das weit über dem liegt, was eigentlich angemessen wäre für einen Spieler, der gerade einmal ein Jahr Herren-Bezirksliga gespielt hat und zuvor in der A-Junioren-Bezirksliga unterwegs war“, sagte Egestorfs Trainer Jan Zimmermann, der gegenüber sportbuzzer.de die Ablöseforderungen der Pyrmonter als „überdimensional“ bezeichnete.

Am Donnerstag veröffentlichte die SpVgg. Bad Pyrmont auf ihrer Facebook-Seite dann folgende Stellungnahme: „Der Spieler Kevin Schumacher hat bei der SpVgg Bad Pyrmont einen Vertrag bis Juni 2018 und noch am 12. Mai im Gespräch mit dem Vorstand trotz des damals schon bestehenden Egestorfer Interesses bestätigt, im Falle des Landesligaaufstieges auch in der Saison 2016/17 in Bad Pyrmont spielen zu wollen.

Trotzdem hat sich der Vorstand entschieden, dem plötzlichen Meinungswechsel des Spielers Rechnung zu tragen und ist offen in Gespräche mit Germania Egestorf Langreder eingetreten. Hierbei war die Egestorfer Verhandlungsführung kaum als zielgerichtet zu bezeichnen: so ließ man zweimal gemeinsam gesetzte Fristen verstreichen und meldete sich zwischendurch für mehr als 2 Wochen gar nicht.

Zuletzt wurde ein am 30. Juni in einem einstündigen Telefonat ausgehandelter Lösungsansatz, der die Interessen aller Beteiligten sehr differenziert berücksichtigte, von Egestorfer Seite nach mehrtägiger telefonischer Nichterreichbarkeit des dortigen Verhandlungsführers und erfolgloser Rückrufbitte per Mail als „gescheitert“ bezeichnet.

Aufgrund der in der Öffentlichkeit verbreiteten, nicht zutreffenden Aussagen zu Ablöseforderungen der SpVgg., haben wir uns dazu entschieden, von unserer sonst geübten Praxis, über laufende Verhandlungen Vertraulichkeit zu bewahren, abzuweichen:

Wir weisen darauf hin, dass nach dem o.g. Lösungsansatz Germania Egestorf für die Freigabe des Spielers für die kommende Saison eine Summe von 4.400 ¤ zzgl. MwSt. hätte zahlen müssen. Je nach Verlauf der Saison wäre es bei dieser Summe geblieben, zu einer leistungsorientierten Nachzahlung in ähnlicher Größenordnung oder zu einer Einnahmeteilung beider Vereine bei einem Wechsel des Spielers zu einem dritten Verein gekommen.

Wir verwahren uns gegen die in den Raum gestellten Andeutungen, wir würden den Transfer in die Länge ziehen oder gar, wie von Egestorfer Verantwortlichen öffentlich geäußert, „überproportionale“ Ablöseforderungen stellen.“



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