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19-Jähriger holt zweiten Platz bei der deutschen Meisterschaft im Hallensiebenkampf der A-Jugend

DM-Silber! Patrick Scherfose in Superform

Auf die Plätze, fertig, los!: In 8,35 Sekunden sprintete Patrick Scherfose 60 Meter über die Hürden.

veröffentlicht am 01.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 06:41 Uhr

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Foto: olz

Leichtathletik (mha). Erst war es nur das Liebäugeln mit einer Medaille gewesen, doch für Patrick Scherfose wurde der Traum vom Edelmetall mit jeder absolvierten Disziplin realer. Und am Ende der zwei Tage in der Halle in Frankfurt-Kalbach konnte der Athlet von der LG Weserbergland dann endlich jubeln!

Bei der deutschen Meisterschaft der Mehrkämpfer baumelte die Silbermedaille um seinen Hals. Seine 5503 Punkte im Hallensiebenkampf konnte bei der männlichen A-Jugend nur Sieger Kai Kazmirek von der LG Rhein-Wied mit 5619 Punkten toppen. Obwohl es am Ende nicht ganz zum Sieg reichte, war der 19-Jährige, der im Januar bei der Landesmeisterschaft ein Super-Comeback feierte, überglücklich!

„Ich hatte mir eigentlich nur vorgenommen, endlich wieder einen kompletten Mehrkampf durchzustehen.“ Denn nach seinem vierten Platz bei der Hallen-DM im vergangenen Jahr folgte für Scherfose ein Sommer der Enttäuschungen – der 19-Jährige wurde vom Verletzungspech verfolgt: „Dreimal musste ich einen Wettkampf verletzt abbrechen. Nun habe ich endlich wieder einen durchgestanden – auch wenn der Siebenkampf in der Halle natürlich einfacher als ein Zehnkampf draußen ist.“

Scherfose begann mit dem Weitsprung auf 6,85 Meter und dem 60-Meter-Sprint in 7,30 Sekunden. Doch das reichte vorerst nur zu Rang sechs. Erst mit dem famosen Kugelstoß auf 15,59 Meter stürmte der Weserbergländer auf Platz zwei. „Das ist eine meiner stärksten Disziplinen. Da musste ich mir ein Polster erarbeiten.“ Das hielt auch nach dem 1,90-Meter-Hochsprung. Als Zweiter, allerdings mit 192 Punkten Rückstand auf den späteren Meister, beendete Scherfose den ersten Tag. In 8,35 Sekunden sprintete er dann am Sonntag 60 Meter über die Hürden. Doch dann pokerte er zu hoch. „Im Stabhochsprung habe ich schon bei 4,40 Meter einen härteren Stab genommen, mit dem ich aber überhaupt nicht zurechtgekommen bin.“

Bei überquerten 4,30 Metern machte er deshalb nur rund 60 Punkte auf Kazmirek gut. „Wenn ich die durchaus möglichen 4,50 Meter geschafft hätte, wäre es noch einmal sehr eng geworden.“ Denn auch im abschließenden 1000-Meter-Lauf steigerte Scherfose seine Bestleistung (2:45,95 Minuten) und nahm dem Konkurrenten nochmals 60 Punkte ab. Die Goldmedaille war also zum Greifen nah! Das lässt für die DM im Sommer hoffen. Da könnte sein Traum vom Titel wahr werden. Der zweite Athlet der LGW, Steffen Rothmann, wurde 14. mit 4592 Punkten.



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