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Hagen besitzt die Favoritenrolle im Kreispokal / Heute Auftakt in Nettelrede mit Halbfinale gegen Salzhemmendorf

Diesmal wollen Dirk Sölla und seine Germanen jubeln

Fußball (kf). Das Kreispokal-Fieber grassiert in diesem Jahr in Nettelrede. Beim TSV, der sein 100-jähriges Vereinsjubiläum feiert, steigt bereits heute (19 Uhr) das erste Halbfinale der Herren. Pokalfavorit Germania Hagen trifft auf BW Salzhemmendorf. Morgen ermitteln dann der TB Hilligsfeld und der TSV Grohnde (19 Uhr) den zweiten Teilnehmer für das am Pfingstmontag stattfindende Endspiel (14 Uhr). Im Halbfinale der Frauen trifft der SSV Königsförde am Donnerstag (19 Uhr) auf die Sportfreunde Osterwald. Am Freitag stehen sich zur gleichen Zeit Kreisliga-Spitzenreiter FC Latferde und SW Löwensen gegenüber. Auch das Frauen-Finale wird am Montag angepfiffen (11 Uhr). Am zweiten Pfingsttag erwartet der TSV Nettelrede eine Rekordkulisse.

veröffentlicht am 25.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:41 Uhr

So war’s im letzten Jahr in Rohden: Hamelspringes Trainer

Auf dem schmucken Sportplatz am Kuhkamp, der den Teams trotz seiner leichten Schräglage kaum Probleme bereiten dürfte, steigt die Endrunde der 43. Auflage des Kreispokal-Wettbewerbs. Mit BW Salzhemmendorf ist auch der Premieren-Sieger aus dem Jahr 1967 dabei. Von einem dritten Pokal-Triumph – 1974 gelang den Ostkreislern der zweite Coup – können die Blau-Weißen derzeit wohl nur träumen. Germania Hagen sieht Salzhemmendorfs Trainer Manfred Lentge als klaren Favoriten: „Die können sich nur selbst schlagen. Wir wollen aber möglichst lange ohne Gegentor bleiben, um zumindest eine Minimalchance zu wahren. Doch wenn die Hagener früh ins Rollen kommen, wird es für uns recht schwer.“ Erschwerend kommt hinzu, dass Lentge mit Nickel, Raeder, Wollny, A. Hochhalter und Sievers gleich fünf Akteure aus beruflichen Gründen ausfallen.

Die Hagener, die heute mit einem voll besetzten Fanbus anreisen, werden auch in Fachkreisen als Pokalfavorit gehandelt. „Wir sind uns unserer Rolle bewusst“, so Trainer Dirk Sölla, der sich aber taktisch etwas Besonderes einfallen lassen muss. Denn für ihn ist klar: „Die Salzhemmendorfer werden mit Mann und Maus verteidigen. Wir müssen Geduld haben und versuchen, schnell über die Außenbahnen Druck zu machen.“ Bis auf Martensen (Studium), Kevin Sölla (angeschlagen) und Spohr (Kreuzbandriss) läuft Hagen in Bestbesetzung auf.

Hilligsfeld hat fünften Pokalsieg im Visier

Das Ziel der Germanen jedenfalls ist klar abgesteckt: Der Pott soll mit auf Hagens Höhen. Denn bislang taucht der Vereinsname in den Annalen der Pokalgeschichte noch nicht auf.

Dirk Sölla (Hagen).  Foto: nls)
  • Dirk Sölla (Hagen). Foto: nls)

Morgen läuft Kreisligist TB Hilligsfeld gegen den TSV Grohnde ebenfalls als klarer Favorit auf. Im letzten Kreisliga-Spiel gegen Hagen (1:5) ließ es die Scheler-Elf locker angehen. Im Pokalwettbewerb will der TB, der bereits viermal (1968/70/85/93) den Pott in seinen Trophäenschrank stellen konnte, noch einmal kräftig Gas geben. „Wir wollen ins Endspiel“, gab Pressesprecher Bernd Hensel als Ziel aus. Der TSV Grohnde, der mit Nettelrede, Flegessen und Bisperode bereits drei Kreisligisten aus dem Wettbewerb kegelte, geht als Tabellenführer der Leistungsklasse locker in die Partie. Trainer Klaus Wellhausen, der auf den verletzten Manndecker Nico Katzinakis verzichten muss, fühlt sich in der Rolle des Außenseiters keinesfalls unwohl: „Wir sind die Truppe, die nichts zu verlieren hat. Und deshalb werden wir es den Hilligsfeldern auch nicht einfach machen.“



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