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Nach dem Staffelsieg in der Verbandsliga haben die B-Junioren des VfL Hameln die Oberliga im Visier

„Dieses war der erste Streich …“

Hameln. Sie haben es gepackt! Schon vor dem letzten Spieltag haben die Nachwuchshandballer des VfL Hameln mit einem 30:28-Heimsieg gegen den HSV Warberg ihr Meisterstück in der Verbandsliga perfekt gemacht. Nach dem Staffelsieg haben Hamelns B-Junioren jetzt die Oberliga im Visier.

veröffentlicht am 04.04.2016 um 16:16 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 12:44 Uhr

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Autor:

von Klaus Frye

„Dieses war der erste Streich, und der zweite folgt zugleich...“: So heißt es jedenfalls bei Wilhelm Busch. Und genau so könnte es auch in der Handball-Saison bei den B-Junioren des VfL Hameln weitergehen. Die landeten mit dem Gewinn der Staffelmeisterschaft in der Verbandsliga Ost ihren ersten großen Coup. Der direkte Aufstieg in die Oberliga soll folgen.

Im entscheidenden Spiel waren die VfL-Jungs hellwach. Nach dem 30:28 (16:15)-Heimsieg gegen den ärgsten Verfolger HSV Warberg/Lelm durfte sich das Team des Trainerduos Marc Siegesmund/Albrecht Niemeyer schon am vorletzten Saisonende als Sieger feiern lassen. Vor der Heimpartie gegen die Handballer vom Elm war sich Marc Siegesmund gar nicht so sicher, ob seine Jungs tatsächlich das Gipfeltreffen für sich entscheiden können. Spielerisch hatte er keine Bedenken: „Da können wir absolut mithalten.“ Aber körperlich sah er „seine jungen Wilden“ deutlich im Hintertreffen: „Die haben richtige Kanten dabei.“ Und die hatten bereits im Hinspiel beim 34:26-Sieg kräftig hingelangt. Doch das war in der Halle Nord nur noch Schnee von gestern. Spätestens nach der Halbzeit sah Warberg keine Sonne mehr. Aus einem 12:14-Rückstand wurde eine 23:21-Führung. Und die hielt Torhüter Moritz Kügler fest, der meisterte in dieser Phase gleich zwei Siebenmeter. Nach dem Abpfiff herrschte im Hamelner Team, dem neben Kügler noch Cedric Jürgens, Merlin Otto (8), Till Niemeyer (6), Noah Wissel (5/1), Morik Herrmann (4), Nils Ertel (3), Ole Ellermeier (2), Nils Schneider (1), Leo Kiso (1), Luca Laase und der verletzte Janne Siegesmund angehören, Jubel pur, und der Trainer zog eine durchweg positive Bilanz: „Wir haben über die gesamte Verbandsliga-Saison den besten Handball gespielt. So ist Platz eins nur folgerichtig.“

Die Saison ist nach der Pflichtaufgabe am kommenden Samstag beim Schlusslicht Sehnde noch nicht beendet. Am 23. April soll der zweite Streich folgen. Den haben die Verantwortlichen des Handballverbandes kurzfristig eingeführt. Es folgt ein Qualifikationsturnier für die kommende Oberliga-Saison, an dem noch einmal der aktuelle Jahrgang gefragt ist. Neben dem VfL Hameln sind Warberg/Lelm oder der MTV Braunschweig, aus der Verbandsliga West Grüppenbüren/Bookholzberg und Oyten sowie Oberliga-Schlusslicht GIW Meerhandball dabei. Die ersten beiden Mannschaften sind direkt qualifiziert. Da wollen die VfLer dabei sein ...

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  • Vierfacher Torschütze gegen Warberg: Morik Herrmann. Foto: nls


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