weather-image
×

Die alten Torjäger Axel Bohne und Andreas Simon erinnern sich

Diese zwei Oldies sind Kinder der Kreisliga

Von Klaus Frye

veröffentlicht am 09.07.2010 um 15:55 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:48 Uhr

Fußball. Vor 31 Jahren hob der Kreisverband Hameln-Pyrmont mit der Kreisliga ein neues Kind aus der Taufe. Durch die in den siebziger Jahren vollzogene Gebietsreform waren Bad Münder und Hessisch Oldendorf zum Landkreis gestoßen, und damit war auch die Anzahl der spielenden Teams deutlich gestiegen. Mit der Kreisliga gingen die Verantwortlichen einen neuen Weg – inzwischen ist sie längst etabliert.

Zu ersten Kindern der Kreisliga zählen auch Axel Bohne und Andreas Simon. Die beiden Vollblutstürmer versetzten im ersten Jahrzehnt der heutigen achten Liga ge-meinsam mit Thomas „Boxer“ Vogt, der 167 mal traf, die gegnerischen Abwehrreihen Woche für Woche in Angst und Schrecken. Axel Bohne steht in der ewigen Torschützenliste von 1979 bis 1989 mit 180 Tore an der Spitze. „Es hätten auch deutlich mehr sein können“, erinnert sich der Polizeibeamte, der heute als Trainer der Frauen des FC Latferde 80 in der Bezirksliga erfolgreich ist. „In der Saison 1982/83 habe ich 43 Tore für Börry erzielt.“ Mit dieser Trefferquote schoss Bohne den SC fast im Alleingang in die Bezirksklasse. 1986 wechselte er nach Latferde und meldete sich mit 20 Treffern in der „Torfabrik Kreisliga“ zurück. Nur mit einem Gegenspieler hatte er Probleme: „Günther Neumann aus Hilligsfeld ging immer eisenhart zur Sache.“

In den ersten elf Jahren spielten immerhin 35 Teams in der Kreisliga. Darunter mit Friesen Bakede und dem TSV Benstorf/Oldendorf zwei Vereine, die inzwischen in den Niederungen der 2. Kreisklasse gelandet sind. Neben dem MTV Lauenstein zählte allein SW Löwensen zu den Dauerbrennern. Und die Schwarz-Weißen, wo oft mit Willi, Horst, Helmut, Gerd und Dieter fünf Stuckenbergs aufliefen, stellten mit Andreas „Semmel“ Simon ebenfalls einen Torjäger der Spitzenklasse. 150 Mal „semmelte“ er oft an der Seite von Willi Stuckenberg (105 Tore) den Torhütern den Ball in die Maschen. Ein Vereinswechsel kam für den Blondschopf nie infrage. „Einmal Löwensen, immer Löwensen.“ In guter Erinnerung hat er vor allem noch die Derbys gegen Germania Hagen und die SpVgg. Bad Pyrmont, die vier Jahre in der Kreisliga mitmischte – in schlechter aber Klaus Schumacher aus Lauenstein: „Gegen den habe ich kaum einen Stich gekriegt ...“



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt