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Auch Günzel trifft beim 2:1 in Nienburg

Diener serviert Halvestorf das Sahne-Dessert

Von Roland Giehr

veröffentlicht am 20.06.2010 um 15:44 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:41 Uhr

Fußball. Grün und Weiß sind die Farben des Erfolgs – und der Fußballgott ist ein Halvestorfer. Das steht jetzt endgültig fest. Meister, Aufsteiger und strahlender Pokalverteidiger – optimaler kann sich eine Mannschaft nun wirklich nicht mehr präsentieren.

Mit dem 2:1 (0:1)-Triumph vor 400 Zuschauern im Bezirksfinale beim ASC Nienburg krönten die Helden vom Piepenbusch eine Saison der Superlative und setzten sich gleichzeitig in den Pokal-Annalen des NFV ein Denkmal. Denn: Noch nie zuvor hatte ein Bezirksligist den „Pott“ auch noch verteidigt. Im Mittelpunkt der ausgelassenen Jubelarien stand ausgerechnet ein Duo, das ihr letztes Spiel für den künftigen Landesligisten absolvierte. Siegtorschütze Steve Diener und Trainer Ralf Fehrmann, der mit diesem zweiten Pokal-Husarenritt noch einmal ein ganz dickes Ausrufezeichen hinter seine glänzende Arbeit in Halvestorf setzte. „Das war das i-Tüpfelchen“, bilanzierte der scheidende Coach. Diener indes blieb es überlassen, das Sahne-Dessert nach einem zuvor eher schwer verdaulichen Hauptgang zu servieren. „Einer musste den ja wohl mal rein machen“, witzelte der 29-Jährige und griff sich freudestrahlend den Bezirkspokal. Was er damit meinte, war klar: In der 85. Minute durfte er erst im vierten Versuch ran, ehe der Ball endlich zum 2:1 ins Netz hoppelte. Zuvor hatten Björn Bertram, Johannes Sfalanga und Baris Demirkaya den Ball aus Nahdistanz nicht über die Nienburger Linie bekommen. Dass es aber überhaupt noch zum Halvestorfer Happy End langte, war in erster Linie Torhüter Fabian Moniac und Abwehrchef Matthias Günzel zu verdanken. Beide verdienten sich die Note eins. Und nicht von ungefähr war es auch Günzel (78.), der die Nienburger Führung durch Pingel (30.) egalisierte. Moniac rettete indes noch bravourös gegen Harmening (44.) und Pingel (89.). Kampfstark präsentierten sich Bertram und Schiermeister, deren Zukunft bei der SSG offen ist.

SSG Halvestorf: Moniac – Martensen, Walz, Günzel, Hau – Bertram, Selensky, Bach (67. Johannes Sfalanga) – Diener, Schiermeister (72. Demirkaya) – Balk.



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