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Pech für Lucky Loser: Hagen muss Zwischenrunden-Startplatz an Springe abgeben

Die Verwirrung ist groß

HAMELN. Pech für Lucky Loser: Germania Hagen muss Zwischenrunden-Startplatz beim Volksbank-Benze-Cup an den FC Springe abgeben.

veröffentlicht am 29.12.2017 um 13:52 Uhr

Foto: nls
aro

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Erst sagte die SG Hameln 74 kurzfristig ihre Teilnahme beim Volksbank-Benze-Cup ab, dann verzichtete der TSV Bisperode als Zweiter der Gruppe D am Donnerstagabend völlig überraschend auf seinen Zwischenrunden-Startplatz zugunsten der Teilnahme an der zeitgleich stattfindenden Humboldt-Trophy. Anschließend war die Verwirrung groß, denn die Turnierleitung um Henner E. Kerl beschloss, dass Germania Hagen als Lucky Loser weiterkommt. Eine Fehlentscheidung, die nach einem Protest des FC Springe korrigiert wurde.

Die Germanen belegten in der Gruppe D zwar hinter Tündern (9 Punkte) und Bisperode (6) mit einem Punkt den dritten Platz, waren aber nicht der beste Dritte der vier Vorrundengruppen. Denn sowohl der VfB Eimbeckhausen in der Gruppe A als auch der FC Springe in der Gruppe B hatten jeweils vier Punkte. Und weil im direkten Vergleich Eimbeckhausen ein Spiel mehr hatte, ist Springe nach dem Rechnungsschlüssel des NFV weiter – und nicht der TuS Germania Hagen, der die Entscheidung der Turnierleitung akzeptierte. „Im Grunde müssen wir die Suppe auslöffeln, die uns der TSV Bisperode eingebrockt hat“, ärgerte sich Preussens Vereinschef Wolfram Wittkopp.

Die Ursache des Problems ist, dass einige Vereine wie unter anderem Bisperode an zwei gleichzeitig stattfindenden Qualifikationsturnieren teilnehmen, was laut Supercup-Organisatorin Claudia Bubat die Malaise auslöste: „Wenn zwei Qualifikationsturniere gleichzeitig stattfinden, sollten sich im Vorfeld die Ausrichter über das jeweilige Teilnehmerfeld untereinander austauschen, um Doppelanmeldungen zu vermeiden. Dies ist scheinbar leider nicht geschehen, sodass dieses Problem überhaupt erst entstehen konnte.“ Hätten sich der FC Preussen Hameln und WTW Wallensen als Ausrichter der Turniere wie besprochen abgestimmt, wäre allen Beteiligten viel Ärger erspart geblieben. „Wir werden bei der nächsten Ausrichtersitzung das Thema nochmals besprechen und eine verbindliche Regelung einführen“, kündigt Bubat an.

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