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Preußen Hameln hat im Laufen den Dreh raus – aber klappt es auch am Sonntag beim SV Meppen?

Die Rundenkönige vom Weserberglandstadion

Fußball. Und noch ‘ne Runde – Oberligist Preußen Hameln hat den Dreh raus. Aber nur beim munteren Sechstagerennen im Weserberglandstadion. Ihre Fußballschuhe haben Kapitän Ferit Tarak und seine Mitstreiter schon lange nicht mehr gesehen, dafür fast jeden Tag die „heiß geliebten“ Laufschuhe. Seit dem 4. Januar geht das schon so. Der knallharte Winter kennt einfach kein Erbarmen und macht Trainer Kai Oswald einen kräftigen Strich durch die Rechnung. Dabei wäre nichts wertvoller gewesen als ein bespielbarer Platz, schließlich muss 07 schon am kommenden Sonntag (14 Uhr) beim SV Meppen erstmals wieder richtig Farbe bekennen.

veröffentlicht am 27.01.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 17:58 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Und das ohne richtige Übung – sieht man einmal von den letztlich wenig aufschlussreichen Auftritten in der Halle ab. „Schnee und Eis kann bei uns keiner mehr sehen. So eine katastrophale Vorbereitung habe ich noch nicht erlebt. Ich weiß gar nicht, wie viele Runden meine Jungs schon gedreht haben“, orakelt Oswald. Was ihm aber bleibt, ist die Gewissheit, dass jeder seiner Spieler konditionell topfit ist und wohl mittlerweile auch ganz locker einen Marathonlauf absolvieren könnte. Doch was ist das am kommenden Sonntag wert? „Den anderen geht es doch auch nicht besser. Auch die wissen nicht, wo sie wirklich stehen“, macht sich der 07-Trainer Mut. Er hofft deshalb darauf, dass sein eingespielter Kader, in den mittlerweile auch die beiden Langzeitverletzten Martin Eickenscheidt und Nick Pyka zurückgekehrt sind, im ersten Punktspiel des Jahres keine großen Anlaufschwierigkeiten haben wird. Bekanntlich ist nur Yannik Hilker neu. „Und der wird sich sehr schnell integrieren“, ist Oswald sicher.

Kontrahent SV Meppen hatte indes bei der Vorbereitung weniger Probleme und „flüchtete“ in schöner Regelmäßigkeit in die benachbarten Niederlande, um dort unter einigermaßen guten Bedingungen zu trainieren. Derweil haben die Emsländer ihren Kader in der Winterpause noch weiter aufgerüstet und mit dem 25-jährigen Issam Aledrissi – besser bekannt unter dem Namen Issa Issa – neben dem Argentinier Julio Amando Casco einen weiteren Angreifer verpflichtet. Der dreimalige libanesische Nationalspieler, der zuletzt das Trikot der Hammer SpVgg. trug, erzielte bei seinem ersten Auftritt gleich zwei Treffer im Testspiel gegen Germania Weiden. Mit Defensivspieler Hüseyin Dogan, der im Oktober suspendiert worden war, kehrt zudem ein weiterer Akteur in den Kader von Trainer Hubert Hüring zurück..



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