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Leichtathletik: Am Samstag fällt der Startschuss beim 28. Internationalen Bad Pyrmont Marathon

Die Ruhe vor dem Sturm

BAD PYRMONT. Auf der „Historischen Hauptallee“ herrscht sie noch – die Ruhe vor dem Sturm. Doch spätestens am Samstag ist es mit der Idylle und dem entspannten Bummeln auf Bad Pyrmonts Flaniermeile vorbei.
Um 13 Uhr knallt es, dann fällt der Startschuss zur 28. Auflage des Internationalen Bad Pyrmont Marathon.

veröffentlicht am 26.07.2017 um 16:27 Uhr

Schon früh am Morgen wird sich die Hauptallee am Samstag für die Lauf-Enthusiasten des 28. Bad Pyrmont Marathons in einem Topzustand präsentieren. Fotos (2): Haje
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Spätestens dann wird aus der Kurstadt eine Sportstadt, wenn sich mehr als 1300 Läufer und Läuferinnen die Laufschuhe schnüren und sich auf eine von vier anspruchsvollen Distanzen, die bergauf, bergab durch Feld und Flur sowie durch Pyrmonts Wälder führen, auf den Weg machen.

2015 gönnte sich der „Bad Pyrmonter Brunnenlauf“, wie er bei der Premiere vor fast drei Jahrzehnten ausgeschrieben war, eine Pause. Und die tat der Veranstaltung sogar ganz gut. Vereins- und Organisationschef Detlev Briese hatte beim Neustart im vergangenen Sommer zwar „ein wenig Bauchschmerzen“, doch alles wurde gut. Sein neues Team hatte moderat an der einen oder anderen Stellschraube gedreht. „Einfach mal was Neues einbringen“, lautete das Motto. Das kam bei den Sportlern und Sportlerinnen nicht nur gut an, das brachte dem Veranstalter auch jede Menge Lob ein.

„Nur die Strecken haben wir nicht geändert“, erklärte Briese, der in den vergangenen Tagen mit bangem Blick nach oben schaute. Dicke schwarze Wolken und Dauerregen – nicht gerade die idealen Voraussetzungen für das größte Laufevent der Region. Doch der Vereinschef ist Optimist und hatte sogar schon am Mittwochmorgen die ersten blauen Wolken am Himmel entdeckt. „Bis Samstag wird das Wetter deutlich besser“, ist Briese überzeugt. Der MTV-Boss ist aber auch Realist: „Das ist eben ein Landschaftslauf, und der kann es eben auch richtig ins sich haben. Aber die Strecken sind trotzdem für alle gleich.“ Deshalb werden die Knackpunkte der Strecken, die unter den Regengüssen der letzten Tage besonders gelitten haben, bis zum Veranstaltungstag noch einmal in Form gebraucht. „Die schwierigen Passagen werden wir mit Hilfe der Stadt durch Schotter in einen guten Zustand bringen“, erklärte Briese. Dennoch wartet auf die Langstreckler, egal, auf welcher Distanz, ein schwerer Boden. Daran wird auch das hochmotivierte und bestens funktionierende Organisationsteam des Bad Pyrmonter Traditionsvereins nichts ändern können. Deshalb erinnert man sich dort vielleicht an das rheinische Grundgesetz: „Et kütt, wie et kütt, und et hät noch immer jot jejange.“

MTV-Vereinschef Detlev Briese
  • MTV-Vereinschef Detlev Briese

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