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KSB fordert Förderprogramm / Schwund bei Fußballern und Schützen / Vorstand auf Kreistag bestätigt

Die Politik muss mehr tun

HAMELN-PYRMONT. Die Politik muss mehr für den Sport tun. Diese Forderung wurde mit Nachdruck auf dem Kreissporttag in Bad Münder erhoben. Bei der Jahresversammlung des Kreissportbundes (KSB) machten es der Präsident des Landessportbundes, Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach, und die KSB-Vorsitzende Maria Bergmann deutlich.

veröffentlicht am 19.06.2017 um 15:12 Uhr

Die Vorstandsmannschaft des KSB (v.lks): Brigitte Hörnicke, Helmuth Mönkeberg, Heinz Hartmann, Maria Bergmann, Peter Specht, Margret Lassel, Sönke Koss, Rudolf Dreischer, Mirko Magritz. Foto: hek

Autor:

Henner E. Kerl
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Und sie sprachen klar an, dass weitaus mehr als bisher getan müsse, um die Sportstätten zu erhalten und zu sanieren.

„Es muss ein Förderprogramm für Sportanlagen auf den Weg gebracht werden, das Kommunen und Vereine bei der Sanierung und Pflege der Sportstätten unterstützt“, so Umbach. Nicht nur finanzielle Probleme könnten in Zukunft bei nicht ausreichender Unterstützung die KSB-Arbeit gefährden. Der Dachverband der Sportvereine im Kreis hat auch Probleme bei der Außendarstellung. So sei in vielen Vereinen die Arbeit nicht bekannt und viele Angebote würden nicht entsprechend genutzt. Um das zu verbessern, hat die Vorsitzende viele Vereinsveranstaltungen besucht. Dazu hat der KSB ein Projekt mit der Hochschule Weserbergland zur Prozessoptimierung und Imageverbesserung gestartet. Projektleiter Jannik Bartling stellte die Arbeit seiner Gruppe vor und empfahl unter anderen eine Überarbeitung und Aktualisierung der Homepage, Info-Post für die Vereine und Werbeprospekte. Der Kreissportbund Hameln-Pyrmont zählte am 1. Januar 51880 Mitglieder in 247 Vereinen. Das sind 760 weniger als ein Jahr zuvor. An der Spitze der Sportarten stehen weiterhin Turnen (15638), Fußball (9406) und Schießen (4709). Während die Schützen (-239) und die Fußballer (-238) die stärksten Einbußen hatten, verzeichnete der Golfsport mit 388 Neuzugängen den größten Zuwachs. Ungebrochen populär bleibt das Sportabzeichen: Im vergangenen Jahr haben 21 Schulen sowie 42 Vereine teilgenommen. 2317 Sportler erhielten die Abzeichen. Bei den Schulen stellten die Grundschulen Bisperode und Bakede, die IGS Hameln und die OBS Hessisch Oldendorf die meisten Teilnehmer, während als aktivste Vereine Friesen Bakede, Time-Sports Hessisch Oldendorf, VTSV Hämelschenburg, VfL Hessisch Oldendorf, MTV Coppenbrügge und TSV Bisperode auszeichnet wurden.

Einstimmig wurde der Vorstand entlastet. Den geschäftsführenden Vorstand bilden Maria Bergmann (Vorsitzende), Rudolf Dreischer (1. Stellvertreter) und Schatzmeister Peter Specht. Dem erweiterten Vorstand gehören zudem als stellv. Vorsitzende Sönke Koss, Brigitte Hörnicke, Heinz Hartmann (Sportabzeichen), Sportwartin Margret Lassel, Helmuth Mönkeberg (Gleichstellungsbeauftragter) und Mirko Magritz (Jugend) an.

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