weather-image
14°
Trainer Kai Oswald legt die Messlatte sehr hoch / Berater Marahrens: Keine Zeit für Manager-Job

Die „neuen“ Preußen: Selbstbewusst wie nie

Fußball (hjk). Die Super-Optimisten der Oberliga Niedersachsen sind in Hameln zu Hause. Bei der Saisoneröffnung im Weserbergland-Stadion sagte Preußen-Trainer Kai Oswald noch einmal mit dem Brustton der Überzeugung: „Ziel ist die neue eingleisige Oberliga. Ansonsten hätte ich diesen Job gar nicht erst angenommen“, betonte der Nachfolger von Alexander Kiene. Diese optimistische Prognose diktierte der Coach nicht nur den Reportern in die Notizblöcke, sondern er teilte sie per Mikrophon auch den rund 30 Trainingskiebitzen auf der Tribüne mit. Mit einem flammenden Appell hatte zuvor Axel Marahrens Spieler und Zuschauer „nach den Turbulenzen der letzten Monate“ auf die neue Saison eingeschworen. Der 55-Jährige hatte in der Rolle des Preußen-Beraters zusammen mit Co-Trainer Ansgar Stelzer die sportlichen Weichen für die Saison gestellt. Auch Marahrens legt die Messlatte sehr hoch: „Ziel ist Platz acht. Wir haben eine Mannschaft mit Perspektive, sie ist jung, talentiert und hat Niveau.“ Zur Erinnerung: In der bevorstehenden Qualifikationssaison kommen die ersten Acht in die neue Oberliga, der Neunte und Zehnte nehmen an der Relegation teil, der Rest steigt in die Bezirksoberligen ab. A-Lizenzinhaber Axel Marahrens will den Preußen-Vorstand auch weiterhin beraten, doch als Manager steht er nicht zur Verfügung. „Dafür fehlt mir die Zeit“, so der Versicherungskaufmann und Vater eines neunjährigen Sohnes.

veröffentlicht am 05.07.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:41 Uhr

Gut gelaunt bei der Saisoneröffnung: Benjamin Belka (links) und

„Klaus Kipke wäre eine gute Lösung“

Oswald indes wünscht sich, quasi als rechte Hand, „einen kompetenten Mann, der ganz nah an der Mannschaft dran ist und mir Sachen abnimmt, die neben der Trainingsarbeit anfallen.“ Klaus Kipke, der ehemalige Coach der Preußen-Reserve, wäre laut Oswald eine „gute Lösung“. Interimschef Wolfgang Dammeier aber hat ganz offensichtlich Bedenken. Da muss der Trainer wohl noch Überzeugungsarbeit leisten…

Komplett sein soll inzwischen der neue Preußen-Vorstand. Die Namen indes hält Dammeier noch unter Verschluss: „Ich sage nichts!“ Sicher aber ist: „Die neuen Leute werden sich am kommenden Freitag auf der Hauptversammlung zur Wahl stellen“, so der Optikermeister.

Preußen 07 geht mit einem Mini-Etat von rund 50 000 Euro in die Saison 2009/10. In dieser Hinsicht sind die Hamelner das Schlusslicht der Liga. Sie kalkulieren bei den Heimspielen – wie im Aufstiegsjahr – im Schnitt mit 250 Zuschauern. Das Gros der Begegnungen vor eigenem Publikum soll nach Aussage von Oswald weiterhin sonnabends stattfinden. „Wir wollen aber versuchen, einige interessante Spiele auf den Freitagabend vorzuziehen“, so der Trainer, der bei der Saisoneröffnung nicht alle Mann an Bord hatte. Ruven Klimke, Bastian Stellmacher, Maximilian Magerkurth, Dominic Meyer und Daniel Schröder fehlten aus privaten Gründen. Deshalb konnte auch das Mannschaftsfoto noch nicht wie geplant gemacht werden…

Berater des Preußen-Vorstands: Axel Marahrens.
  • Berater des Preußen-Vorstands: Axel Marahrens.
Wolfgang Dammeier
  • Wolfgang Dammeier

Am Sonnabend aber sollten alle Mann dabei sein, denn dann gibt es das erste Testspiel gegen Union Minden.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt