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Supercup: Organisationschefin Claudia Bubat und Tündern haben hinter den Kulissen alles im Griff

Die gute Fee und ihre vielen Helfer

HAMELN. „Eine Superveranstaltung,“ so lautete das einhellige Fazit aller Beteiligten nachdem der letzten Abpfiff bei der 11. Auflage des Dewezet-Supercups ertönt war. Doch dafür sorgten nicht nur die Fußballer in der Rattenfänger-Halle, sondern natürlich auch die mehr als 100 Helfer und Helferinnen des HSC BW Tündern.

veröffentlicht am 29.01.2018 um 17:57 Uhr

Claudia Bubat hatte nach dem Supercup gut lachen. Foto: nls
Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Die legten bescheiden und ohne großen Wirbel in und rund um die Halle eine logistische Meisterleistung an den Tag.

Dabei fiel für Organisationschefin Claudia Bubat und ihr Team der Startschuss schon am Donnerstag. Egal, ob Banden, Banner, Obst, Getränke – die „gute Fee“ des Supercups hatte mit ihrem Helferstab hinter den Kulissen einfach alles fest im Griff. Bereits im Vorfeld lief es wie am Schnürchen. „Das macht natürlich ein eingespieltes Team aus. Da weiß eben jeder, was zu tun ist“, lobte die erfahrene Projekt-Managerin ihre Mannschaft beim Hallenaufbau. „Ein großes Kompliment. Denn alle haben ihre Aufgabe auch richtig gerne gemacht.“ Ein Kompliment, das sicher auch bei Tünderns Tischtennis-Damen, die in Sachen Verpflegung mit reichlich Erfahrung ihren Betrag leisteten, gut ankommt. Sie versorgten die Spieler, Spielerinnen, Trainer, Betreuer und natürlich die Fans bestens. Da mangelte es weder an belegten Brötchen, Kuchen, Bratwurst, Pommes, Frikadellen noch an Bier, Mineralwasser, Softgetränken und Kaffee.

Schon als im Januar 2008 der erste Super-Cup angepfiffen wurde, lief nichts ohne Claudia Bubat. Sie erinnert sich: „Eigentlich hatte ich damals mit dem Supercup nichts zu tun. Doch dann war ich plötzlich mittendrin. Und seitdem bin ich mit Herzblut dabei.“ Wenn man von der fußballbegeisterten „Chefin vom Dienst“ wissen will, was für einen reibungslosen Ablauf bei so einem Hallenspektakel nötig ist, bringt sie es mit einem Satz auf den Punkt: „Alles was man braucht, damit es ein schönes Turnier wird.“ Vor allem aber engagierte Mitstreiter. Und da durfte natürlich auch diesmal einer nicht fehlen – Hallensprecher Jürgen Planert. Denn der ist mit seiner tiefen, sonoren Stimme längst Kult in der Rattenfänger-Halle. Schließlich hat Planert die Arena schon zu den großen Bundesliga-Zeiten der Hamelner Handballer zum Kochen gebracht.

M. Lentge nls
  • M. Lentge nls

Zufrieden zeigte sich auch Manfred Lentge. Der zweite Vorsitzende des HSC BW Tündern konnte sich auf seinen großen Helferstab verlassen: „Die haben alle wieder einen Superjob gemacht.“ Auch am Sonntag, als nach dem Supercup-Finale der Frauen die Halle wieder in ihren „Normalzustand“ versetzt werden musste. Da packten selbst die Spieler, die am Tag zuvor noch im Finale nach einem spannenden Neunmeter-Schießen am VfR Evesen gescheitert waren, kräftig mit an. Für Lentge ein ganz normales Zusammenspiel, das seine „Schwalben“ auszeichnet: „Es passt einfach. Aber so etwas funktioniert nur, wenn tatsächlich alle mithelfen.“

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