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Die Erwartungen übertroffen

HO-Trainer Carem Griese über die erste Saison und die Zukunft in der Verbandsliga

veröffentlicht am 18.05.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

Hessisch Oldendorf. Die HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf zog am letzten Spieltag der Handball-Verbandsliga noch einmal alle Register. Spannung, Hektik und jede Menge Emotionen bestimmten auch das Duell gegen Fallersleben. Nach dem 30:23-Heimsieg sprach HSG-Trainer Carem Griese über die Premieren-Saison in der 5. Liga und blickte auch schon nach vorn.

Carem Griese, Platz sieben zum Abschluss der ersten Verbandsliga-Saison. Besser hätte es kaum laufen können?

Absolut nicht. Das muss uns erst mal einer nachmachen. Denn als Aufsteiger mit einem unveränderten Kader hatten wir uns nur den Klassenerhalt als Ziel gesetzt.

Das zweite Spieljahr soll immer das schwerste sein. Gilt das auch für die HSG?

Eher nicht, wir haben noch viel Potenzial. Platz sieben wird in der kommenden Saison aber kaum noch einmal drin sein. Da wäre ich auch mit Platz zehn oder elf zufrieden, denn es werden fünf neue Vereine in der Verbandsliga mitspielen.

Was tut sich für die kommende Saison mit Verstärkungen?

Als Neuzugang wird nur Sebastian Pook aus Exten kommen. Ansonsten werden wir so zusammenbleiben. Allein die Zukunft von Sascha Weidemann ist nach seinem dritten Kreuzbandriss noch ungewiss. Auf jeden Fall gehen wir mit einer guten Basis ins neue Spieljahr.

Was zeichnet die Mannschaft besonders aus?

Egal, ob auf oder neben dem Spielfeld, die Jungs treten immer als tolle Einheit auf, und die hat absolut Struktur. Und mit der Mannschaft kann man einfach sehr gut zusammenabeiten.

Schwachstelle ist der rechte Rückraum. Was tut sich auf dieser Position?

Zuletzt haben wir das Problem oft mit einem Rechtshänder lösen müssen. Künftig soll Kieren Wedemeyer in diese Position hineinwachsen. Das ist ein talentierter junger Spieler, der auf der Position schon zwei, drei gute Spiele abgeliefert hat.

Was war für Sie die größte Überraschung in der ersten Verbandsliga-Saison?

Der Heimsieg gegen Oberliga-Aufsteiger Barsinghausen war schon ein Riesending. Aber die größte Überraschung war natürlich der Auswärtssieg in Moringen. Da haben wir nach einem 8:17-Rückstand das Spiel noch mit 24:23 gewonnen.

Und was war die größte Enttäuschung?

Die Heimniederlage gegen Heidmark. Da hat einfach alles gefehlt, was uns in dieser Saison ausgezeichnet hat. Aber wir sind danach schnell wieder in die Spur gekommen.

Hinweis: Bildergalerie auf www.

dewezet.de



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