weather-image
31°
×

Alle Hameln-Pyrmonter Mannschaften spielen nächste Saison in einer Bezirksliga-Staffel

Die Derby-Liga kommt

Bezirk Hannover. Wer spielt gegen wen in der neuen Bezirksliga-Saison? Spielen alle Hameln-Pyrmonter Bezirksligisten in einer Staffel? Gibt es viele Derbys oder weite Fahrten? Nach der voraussichtlichen Staffeleinteilung, die der Spielausschuss per Email an die Vereine schickte, steht so gut wie fest: Die Derby-Liga kommt! Wenn alles so bleibt wie geplant, spielen in der neuen Saison alle sieben Hameln-Pyrmonter Teams in einer Bezirksliga-Staffel. Es ist zwar erst die voraussichtliche Staffeleinteilung, aber viel ändern wird sich wohl nicht mehr. Neben den bisherigen Hameln-Pyrmonter Bezirksligisten MTSV Aerzen, SSG Halvestorf, WTW Wallensen und SV Lachem spielen sowohl Kreisliga-Meister Germania Hagen als auch die Landesliga-Absteiger SpVgg. Bad Pyrmont und HSC BW Tündern in der Staffel 4, die durch Mannschaften aus Schaumburg (VfL Bückeburg II, VfR Evesen, TSV Hagenburg, SV Obernkirchen, SC Rinteln und FC Stadthagen) und Holzminden (FC Boffzen, SV Holzminden, FC Stadtoldendorf) komplettiert wird. Die Hildesheimer Vereine wie der FC Ambergau-V., SC Harsum, SpVgg. Hüddesum-M., BW Neuhof, VfL Nordstemmen und TuSpo Schliekum spielen nicht mehr in der Bezirksliga 4, sondern in der Parallelstaffel 3. Wir haben bei den heimischen Bezirksligisten nachgefragt, was sie von der Staffeleinteilung halten.

veröffentlicht am 24.06.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:51 Uhr

Stephan Meyer (Trainer Germania Hagen): „Ich komme mir vor wie beim Supercup. Es fehlen nur die SG 74, Barsinhausen und Bisperode. Für mich ist die Staffel 4 jetzt wesentlich stärker als in den Vorjahren und auf jeden Fall nicht mehr die schwächste Bezirksliga. Denn auch die Schaumburger Teams spielen richtig guten Fußball. Mein Topfavorit ist ganz klar Bad Pyrmont. Auch Tündern wird als Landesliga-Absteiger oben mitspielen. Mein Geheimfavorit ist Stadthagen – und Aerzen. Für uns geht es als Aufsteiger erst einmal nur um den Klassenerhalt.“

Tarik Önelcin (Trainer SV Lachem): Durch die vielen Kreisderbys ist die Klasse noch wesentlich attraktiver geworden, aber sportlich auch viel schwieriger. Bad Pyrmont, Tündern, Halvestorf und Stadthagen zähle ich zu den Favoriten. Nach der glücklichen Rettung in der letzten Saison wollen wir diesmal von vornherein nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Optimistisch macht mich dabei, dass wir erheblich besser aufgestellt sind als im Vorjahr.“

Florian Büchler (Neuzugang Bad Pyrmont): „Das wird gewiss eine sehr spannende Saison, denn auch die Mannschaften aus Schaumburg bringen sehr viel Qualität mit. Mitentscheidend für unsere Ziele wird aber auch sein, wie wir uns in den vielen Derbys behaupten. Das werden brisante Duelle. Auch wenn wir von vielen hoch gehandelt werden, ist für mich bei dieser Konstellation alles offen. Ich hoffe nur, dass wir eine gute Saison spielen.“

Ralf Fehrmann (Trainer SSG Halvestorf): „Das ist für mich eine Hammer-Klasse, in der wir erst unseren Platz finden müssen. Aber trotz der vielen überaus attraktiven Kreisduelle, keiner sollte die Klubs aus dem Schaumburger Raum vergessen. Die sind auch nicht ohne. Deshalb ist für mich auch bei der Titelvergabe alles drin. Wir werden jedenfalls eine anständige Vorbereitung machen und dann sehen, was für uns herausspringt. Im oberen Bereich würde ich aber schon gerne mitspielen.“

Tim Piontek (Kapitän HSC BW Tündern): „Ich freue mich, dass alle Hameln-Pyrmonter Mannschaften in einer Bezirksliga-Staffel sind. Es ist sehr geil, dass wir nicht mehr so weit fahren müssen. Das sind wir gar nicht mehr gewohnt. Außerdem machen Derbys echt mehr Spaß, als irgendwo in Hannover zu spielen. Einen Topfavoriten gibt es für mich in dieser Liga nicht. Der direkte Wiederaufstieg in die Landesliga ist für uns kein Muss. Unser Ziel ist Platz eins bis fünf.“

Sven Köhne (Co-Trainer WTW Wallensen): „Für diese Staffeleinteilung habe ich kein Verständnis. Es wurden einfach alle Mannschaften aus unserem Fußballkreis in eine Liga gepackt – ohne auf die geografische Lage zu achten. Es ist schon extrem, dass wir bis ans Steinhuder Meer fahren müssen. Ich hätte lieber in der Staffel 3 gegen die Hildesheimer Vereine gespielt. Dann hätten wir auch nicht so viele weite Auswärtsfahrten gehabt.“

Helmut Dreier (Teammanager MTSV Aerzen): „Das wird hammerhart, aber aufgrund der vielen Derbys auch sehr attraktiv. Wir wollen unseren Aufwärtstrend aber trotzdem bestätigen und am Ende unter den ersten sechs landen. Favorit ist für mich Bad Pyrmont.“aro/ro



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige