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VfL besiegt SV Beckdorf 30:25 / Glatz erzielt Jubiläumstor / Raddatz ganz stark

Die Abwehr steht wie eine Eins – und vorne verteilt Jannis bittere Pillen…

Hände hoch! Die Abwehr des VfL Hameln legte gegen den SV Beckdorf mit einer Topleistung den Grundstein zum 7. Sieg. Von links Emmel, Glatz, Raddatz, Pille und Hylmar bei einem Freiwurf des Beckdorfers Gummert.

veröffentlicht am 15.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 05:41 Uhr

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Foto: aro

Handball (hjk). In dieser Verfassung werden die Regionalliga-Handballer des VfL Hameln mit dem Abstieg nichts zu tun. Vor 400 begeisterten Zuschauern besiegten sie den SV Beckdorf verdient mit 30:25 (13:12). Einziger Schönheitsfehler: der siebte Saisonsieg hätte deutlich höher ausfallen müssen. „Doch ich will nicht meckern. Das war heute eine runde Sache“, freute sich Trainer Hajo Wulff. Der Eddelbüttel-Nachfolger weist jetzt eine 12:6-Punkte-Bilanz auf. Das ist zwar kein Ruhekissen in Sachen Klassenerhalt, doch eine gute Ausgangsposition. Den Aufwärtstrend bestätigen kann die Mannschaft um den diesmal ganz stark spielenden Kapitän Oliver Glatz schon am Sonnabend beim Spitzenreiter HSG Barnstorf.

Der Ligaprimus wird die Hamelner stärker fordern, als das Team aus dem Landkreis Stade. Beckdorfs Akteure hatten, so Trainer Uwe Inder-thal, bei ihrem Auftritt einen „kollektiven Blackout“. „Zur guten Stimmung in der Hölle Nord haben wir jedenfalls nichts beigetragen. Der VfL war uns immer drei, vier Schritte voraus“, wetterte Inder-thal. In der Tat: Der Tabellen- elfte scheiterte an den eigenen Unzulänglichkeiten und an einer überragenden VfL-Deckung, die dem gut haltenden Torhüter Frank Rosenthal viel Arbeit abnahm. Abwehrchef Christian Raddatz verdiente sich die Note eins. Auch aus der Roten Karte für David Niclas Emmel (47., dritte Zeitstrafe) schlug der SV Beckdorf kein Kapital. Stefan Völkers (8/4 – gesamt: 190/61) und Paul Gummert (6/1 – 157/14) sind zwar die besten Torjäger der 3. Liga, doch der Rest der Mannschaft ist höchstens Ligadurchschnitt. So hatte der VfL wenig Mühe und kam sogar sechsmal (!) bei Unterzahl zu Torerfolgen. Beckdorf erzielte dreimal den Gleichstand (1:1, 8:8, 13:13), das war’s. Ansonsten dominierte der VfL das Geschehen. Er ging aber mit seinen Torchancen schludrig um. So verbuchte Jannis Pille neben acht herrlichen Treffern genauso viele „Fahrkarten“, weil er einfach noch zu ungestüm zu Werke geht. Doch der am kommenden Freitag 20 Jahre alt werdende Rückraumspieler ist auf einem sehr guten Weg und längst mehr als nur Ersatz für den langzeitverletzten Dominik Niemeyer.

Grund zum Feiern hatte auch der Fanklub, er wurde 25 Jahre alt. Passend zum Jubiläum gab es zwei Tore, die den Sieg krönten: Glatz (54.) erzielte das 600. Saisontor – außerdem beteiligte sich der Beckdorfer Hendrik Klintworth am VfL-Torreigen: Er bugsierte das Leder bei einem Rettungsversuch (39.) ins eigene Netz. Ein Treffer aus der Kuriositätenkiste. Die Fans lachten sich schlapp …

Bejubeln den Sieg: Trainer Wulf und Raddatz. aro

VfL Hameln: Rosenthal, Treuthardt – Glatz (7/1), Höltje, Heemann (6), Pille (8), Kanngiesser (1), Hylmar (3), Wick, Raddatz (2), Staniszewski, Emmel (2).



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