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Fußball: Fehrmann erwartet Trotzreaktion nach drei Heimpleiten

Dicke Luft am Piepenbusch

veröffentlicht am 06.09.2016 um 16:56 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

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Klaus Frye

Autor

Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

Nicht nur dem Coach, auch Fußball-Chef Burkhard Büchler fehlten erst einmal die Worte. Eine solch prekäre Situation ist am Piepenbusch seit langer Zeit eher unbekannt. Hier hatte man nach dem Landesliga-Abstieg in der Saison 2011/12 fast immer ein Dauerabonnement für einen einstelligen Tabellenplatz. Dicke Luft gab es in all den Jahren auf dem Sportplatz in Hope höchstens in unmittelbarer Nähe des Grillmeisters. Inzwischen ziehen dunkle Schwaden auch über den grünen Rasen hinweg. Drei Heimspiele, drei Niederlagen – es kriselt am Piepenbusch. Und für Trainer Ralf Fehrmann ist klar: „Wir müssen unsere Ziele erst einmal runterschrauben.“ Das ändert aber nichts daran, dass er sich mit seiner Mannschaft möglichst schnell wieder aus dem Dunstkreis der Abstiegskandidaten verabschieden will. Der 53-Jährige weiß auch, wie das funktionieren könnte: „Vor allem die Routiniers müssen die Karre wieder aus dem Dreck ziehen.“

Doch die Auswahl an erfahrenen Kräften ist vor dem schweren Auswärtsspiel bei BW Neuhof recht rar. Julian Maass fing sich gegen Harsum zu allem Überfluss die Gelb-Rote Karte ein, Bashkim Gutaj ist angeschlagen und Matthias Günzel steht weiterhin auf der Verletztenliste. Grund für Fehrmann, der am Sonntag eine Trotzreaktion erwartet, seinen Kader noch mehr in die Pflicht zu nehmen: „Um aus dem Keller zu kommen, muss die Mannschaft aber an die Grenzen gehen. Zuletzt hatte ich eher schon mal den Eindruck, dass der eine oder andere Spieler den Fokus doch schon mal mehr in Richtung Fußball legen müsste.“ Dazu befindet sich die Mannschaft vom Piepenbusch im Umbruch, und das ist kein Selbstläufer. So brauchen die „jungen Hüpfer“, wie Kai Brixius oder Robin Milnikel, Zeit, um sich der rauen Bezirksliga-Luft anzupassen. Und es fehlt derzeit ein Leitwolf, der, wie in den letzten Jahren Björn Bertram, auch mal mit der Faust auf den Tisch schlagen konnte, wenn dicke Luft aufzog.

Trainer Ralf Fehrmann erwartet eine Trotzreaktion seiner Spieler.


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