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LG-Asse beim Sprintcup in Topform

Diatta sorgt für die Glanzlichter

Leichtathletik (olz). Ein langgezogenes „Etienne“ begleitete den 19 Jahre alten Nachwuchssprinter Etienne Diatta beim Sprintcup im Hamelner Weserberglandstadion bei seinem furiosen 200-Meter-Rennen bis ins Ziel. Die Zeit für das große Talent der LG Weserbergland blieb bei 21,97 Sekunden stehen und wurde später auf 22,00 Sekunden – bei unzulässigen 2,2 m/sec Rückenwind – korrigiert. Diatta zeigte dem amtierenden deutschen Jugendmeister Alexander Juretzko (23,39) von der LG Hannover schon ausgangs der Kurve die Hacken. So schnell ist in Hameln schon lange kein A-Jugendlicher mehr gelaufen. Er war auch deutlich schneller als die Männer. „Ich bin superglücklich über diese Zeit. Noch mehr freue ich mich aber über die 10,90 Sekunden, die ich über 100 Meter gelaufen bin“, strahlte Diatta.

veröffentlicht am 25.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 10:41 Uhr

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Nicht weniger glücklich über ihren Sieg war Karen Piel, die trotz Prüfungsstress den Wettbewerb der weiblichen A-Jugend in der Gesamtzeit von 1:53,31 Minuten vor ihrer LG-Mannschaftskameradin Viktoria Kortegast (1:55,76) gewann. Den Triumph der LG machte Jana Bartels auf Platz drei mit 1:58,43 Minuten komplett.

Nicht ganz so weit vorn lagen die heimischen Sprinter bei der B-Jugend. Mit guten Leistungen wurde Lennart Henze Sechster (Gesamtzeit: 1:48,65 Minuten) in einem starken Feld mit 13 Mitbewerbern. Auch Monja Hahn kam in der gleichen Klasse in 2:02,08 Minuten auf Rang neun. „Deutlich zu schnell gingen fast alle Läuferinnen und Läufer bei der Wärme und wechselnden Winden den 3000-Meter-Lauf an“, zog Philip Priebe als kompetenter Beobachter Bilanz.

Auch Tobias Meyer läuft starkes Rennen

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde in 9:02,54 Minuten der 30-jährige Sebastian Hanelt von der LG Göttingen. Den zweiten Platz belegte der elf Jahre jüngere Timo Kuhlmann von der LG Hannover (9:17,42) vor Christian Giesler (Kirchdorf/9:24,48). Ein gut eingeteiltes Rennen lief der ehemalige VfL-Basketballer Tobias Meyer, der in 9:50,18 Minuten den fünften Platz erreichte.

„Das war ein gutes Meeting mit schon zu Saisonbeginn starken Zeiten“, freute sich der LG-Cheftrainer Werner Scharf auch darüber, dass alle von der Sparkasse Weserbergland gestifteten Pokale für die Gesamtsieger aus beiden Veranstaltungen in Bremen und Hameln von LG-Sprinterinnen und Sprintern errungen wurden.

Sie freuen sich über Pokale und Urkunden: Die Leichtathleten der LG Weserbergland, die beim Sprintcup in Hameln und Bremen Gesamtsieger wurden. Hinten von links: Nina Giebel, Marie Holzschuh, Viktoria Kortegast. Vorne Johannes Grossner und Etienne Diatta.

Foto: olz



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