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Trainer Carem Griese traut den HO-Handballern den Klassenerhalt zu

„Der Wille ist noch da“

Vier Spieltage vor dem Saisonfinale halten die Handballer der HSG Fuhlen/Hessich Oldendorf die Rote Laterne in der Verbandsliga hoch. Ist der Klassenerhalt noch zu schaffen? Darüber sprach die Dewezet-Sportredaktion vor dem Heimspiel gegen Duderstadt (Sa., 19 Uhr) mit Trainer Carem Griese.

veröffentlicht am 21.04.2016 um 18:06 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:36 Uhr

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Herr Griese, allen Spekulationen zum Trotz. Nur mit Platz zehn ist der Klassenerhalt zu retten. Glaubt die Mannschaft tatsächlich noch daran?

Ich glaube schon. Denn das hat sie in Müden gezeigt. Trotz der Niederlage sind der Wille und der Glaube an den Klassenerhalt da.

Die Niederlage beim bis dato Letzten Müden/Örtze war aber zweifellos der Tiefpunkt einer bislang verkorksten Saison. Fehlt Ihrer Mannschaft im Abstiegskampf nicht nur das nötige Glück, sondern einfach auch der Biss?

Im Verlauf der Rückserie hatten wir sicher Spiele, wo es hätte besser laufen können. Aber da in Müden die Einstellung stimmte, gehe ich davon aus, dass wir die auch in die letzten vier Begegnungen mitnehmen.

In dieser Saison gab es außerdem ständig Personalprobleme. Wie ist das zu erklären. Können Sie denn nun im Abstiegskampf endlich einmal in bester Besetzung spielen?

Wir haben schon in der vergangenen Saison Probleme gehabt, dass immer mal wieder Spieler mit Blessuren ausgefallen sind. Aber das haben wir da mit der Aufstiegseuphorie besser wegstecken können. Die fehlte in dieser Saison. Und den einen oder anderen Ausfall werden wir auch in den letzten vier Spielen noch verkraften müssen.

Zum Beginn der Saison kehrte mit Benjamin Bauer ein erfahrener Spieler aus Aerzen zurück an den Rosenbusch. Der spielt aber nur in der dritten Mannschaft. Ist er in der entscheidenden Phase der Saison noch einmal eine geeignete Verstärkung?

Er war ja in den letzten Spielen schon dabei. Benjamin ist ein Spieler mit reichlich Erfahrung. Deshalb lag es nahe, ihn noch einmal in die Mannschaft zu holen. Das hat gepasst, er wird in den kommenden Spielen auch weiter im Kader bleiben.

Am Samstag kommt Duderstadt. Da gab es im Hinspiel nur eine 19:21-Niederlage. Ist Ihre Mannschaft in der Lage, gegen den Tabellendritten das Ergebnis umzudrehen?

In Hinspiel haben wir Duderstadt in einer Phase erwischt, als sich dort gerade drei Spieler verabschiedet hatten. Es war sogar mehr drin, aber da sind wir auch verpfiffen worden. Diesmal erwartet uns gegen den Dritten eine superschwere Aufgabe, doch als Außenseiter hat man immer eine kleine Chance.

Danach wartet noch das letzte Heimspiel gegen Mitkonkurrent Schaumburg-Nord II sowie die beiden Auftritte in Söhre und beim designierten Meister Burgdorf III. Wie viele Punkte haben Sie denn angesichts der vorhandenen Auswärtsschwäche noch auf Ihrer persönlichen Rechnung?

Zwischen null und sechs ist alles drin. Aber das Heimspiel müssen wir auf jeden Falle gewinnen. Danach wird in Söhre die Tagesform entscheiden, bei Burgdorf III sind unsere Chancen eher gering. Da ist nur etwas drin, wenn die den Aufstieg schon perfekt gemacht haben und nicht mehr mit der stärksten Truppe antreten.

Interview: Klaus Frye



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