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80:86 – fünfte Niederlage in Serie für Hamelner Regionalligisten / Heinrich Lassel: „Das war unnötig“

Der VfL streckt sich gegen Göttingen vergeblich

Basketball (red). Was Regionalligist VfL Hameln derzeit auch versucht, es will einfach nicht klappen. Beim 80:86 (54:41) gegen den ASC Göttingen gingen die Schützlinge von Trainer Nicu Lassel nun schon zum fünften Mal in Serie leer aus und warten damit im Jahr 2010 immer noch auf den ersten Sieg. „Es war allerdings wieder eine absolut unnötige Niederlage, denn wir haben dem Favoriten aus Göttingen nicht nur das Leben sehr schwer gemacht, sondern das zweite und dritte Viertel sogar gewonnen“, ärgerte sich VfL-Abteilungsleiter Heinrich Lassel über die verpasste Chance.

veröffentlicht am 07.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:41 Uhr

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So aber wurde wieder einmal nur der Ehrenpunkt verbucht, den es seit Saisonbeginn für den Verlierer gibt. In einer interessanten und temporeichen Partie zeigten Kapitän Timo Thomas und seine nicht minder hoch motivierten Mitstreiter bis weit in das dritte Viertel hinein eine kämpferisch starke Leistung. Und das zahlte sich aus, denn plötzlich führte der VfL Hameln mit 72:60. Die Weichen für das Ende der schwarzen Serie schienen gestellt, doch dann kam der Einbruch. Der ASC begann das letzte Viertel mit sehr viel Druck und holte Punkt für Punkt auf. Fast zwangsläufig wandelte sich die Partie vor 300 Zuschauern in der Sporthalle am Einsiedlerbach nun zu einem offenen Schlagabtausch. Zwar führte der VfL noch einmal 80:79, dann aber setzte eine Göttinger Freiwurf-Arie im Endspurt allen Hamelner Träumen ein jähes Ende. Von acht verwandelte der ASC sieben und hatte damit endgültig die Punkte im Sack.

VfL Hameln: Feuersenger, Loth, Bonhagen (15/3), Lohne (12), Kunze, Thomas (20/2), Albers, Haeckel (3), Grobinsch (9/1), Faas (17/5), Stender, Wunderlich (4).

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