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Emmerthals Handball-Chef Stephan Kutschera hält dennoch nichts von Schnellschüssen

„Der Trainer hat keinen Freifahrtschein“

Handball (kf). Die TSG Emmerthal hängt sportlich mächtig in den Seilen. Nach dem Oberliga-Abstieg dümpelt die Mannschaft nun auch in der Verbandsliga mit 2:12 Zählern im Tabellenkeller herum. Nach der 19:25-Pleite in Braunschweig (wir berichteten) wirkte selbst Trainer Matthias Braun ratlos. Abteilungsleiter Stephan Kutschera hält aber an seinem Coach fest: „Bei uns ist ein Trainerwechsel momentan kein Thema. Ein Neuer auf der Bank ist bestimmt kein Allheilmittel.“ Kutschera sieht derzeit auch keine Alternative: „Der Markt hat nichts zu bieten.“ Dennoch gab er klar zu verstehen: „Bei uns hat der Trainer auch keinen Freifahrtschein.“

veröffentlicht am 19.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 03:41 Uhr

Wirkt derzeit ratlos: Emmerthals Trainer Matthias Braun. Foto: n

Die prekäre Situation ist dem Handball-Chef wohl bewusst: „Die fetten Jahre sind aber vorbei. Uns haben in den letzten beiden Jahren 13 erfahrene Spieler verlassen. Und von den Neuzugängen bringt nur Jobst Tschirch Oberligaerfahrung mit.“ Große Namen kann die Handball-Abteilung nicht mehr bieten. „Finanziell sind uns einfach die Hände gebunden“, gab Kutschera zu verstehen.

Einen zweiten Abstieg in Folge will der Spartenleiter aber mit Macht verhindern: „Denn dann wären zwölf Jahre gute Arbeit umsonst gewesen.“ Die Schwächen des aktuellen TSG-Teams kennt Kutschera genau: „Es fehlt die mannschaftliche Geschlossenheit.“ So stehen für ihn nicht nur der Trainer, sondern auch die Spieler in der Pflicht. „In den kommenden Tagen sind zahlreiche Gespräche vonnöten“, ist er sich bewusst.

Vor allem, weil die anstehenden Spiele gegen Barsinghausen und in Hardenberg richtungweisend sind. „Zwei weitere Niederlagen dürfen wir uns auf gar keinen Fall erlauben“, gab Kutschera der Mannschaft und Trainer Braun schon jetzt als klare Vorgabe mit auf den Weg.

S. Kutschera
  • S. Kutschera


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