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830 Starter in Hameln / Siege für Marc Günther und Elke Hippler

Der Rekord-Triathlon

HAMELN. Der größte Hameln Triathlon aller Zeiten – die 27. Auflage des Ausdauerdreikampfes erfüllte alle Hoffnungen und Träume beim Veranstalter ESV. „830 Meldungen, 744 Teilnehmer im Ziel – mehr geht einfach nicht. Aber trotz der Massen ist alles bestens gelaufen“, sagte Chef-Organisator Nils König.

veröffentlicht am 22.05.2016 um 19:05 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 10:31 Uhr

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Das Rennen zwischen Südbad, Wechsel- und Zielbereich im Weserbergland-Stadion und der Radstrecke Richtung Tündern hat seinen festen Platz im Kalender und in den Herzen der Athleten.

Nummer eins dieser Athleten war nach 500 Metern im Wasser, 20 Kilometern auf dem Radsattel und fünf Lauf-Kilometern der Wolfsburger Marc Günther. In 58:30 Minuten war er einer von nur drei Athleten, die die Ein-Stunden-Grenze unterboten. Lokalmatador Claas Reckemeier war als Dritter noch einer. Doch er hatte das Manko, dass er gleich in der ersten Startgruppe, die normalerweise den Senioren vorbehalten ist, antreten musste. Denn so war er schnell fertig, musste zu seinem Helfer-Job antreten und am Wasserstand den Gegnern das Wasser reichen.

Auf der Strecke hatte er nur im Wasser noch seine ESV-Kollegen Daniel Behrens und Katharina Krosta vor sich. Doch schon in der Wechselzone überholte er die eine, nach wenigen Rad-Kilometern den anderen. „Allein gegen die Uhr zu laufen, ist schon etwas anderes, als Mann gegen Mann zu kämpfen“, meinte Reckemeier, der beim Lauf-Part rund eine Minute langsamer als vor einem Jahr war. Nach 59:47 Minuten kam er im Ziel an. Erst später toppten Sieger Günther (58:30) und Alexander Riwny (Team Erdinger/59:43) Reckemeiers Zeit. „Wären wir direkt gegeneinander gelaufen, hätte ich die vier Sekunden auf Rang zwei sicher noch aufgeholt“, meinte Reckemeier.

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Siegertrio: Claas Reckemeier, Marc Günther und Alexander Riwny ( v.l.) Foto: nls

Hamelns Nummer zwei, Daniel Behrens, war dagegen mit seinem Rang 14 zufrieden. Denn den Grund, warum er auf dem Rad rund zweieinhalb Minuten auf Reckemeier verlor, kannte er. „Ich bin bis Freitag noch viele Kilometer mit dem Rad durch Süddeutschland gefahren und war nicht fit. Oberstes Ziel war es, beim Schwimmen vor Kollegin Katharina Krosta zu bleiben“, sagte er mit einem Grinsen im Gesicht. Das klappte auch, auch wenn Krosta auf der gleichen Bahn genau hinter ihm schwamm und ihn fast anschob. „Aber ich bin als Erster aus dem Wasser gestiegen.“

Krosta reichte ihre klasse Schwimmleistung aber nicht zum Titel der besten Hamelnerin. Den holte sich als Nummer acht des Gesamtfeldes Rebecca Reckemeier, die schon auf dem Rad vorbeizog. „Ich war erst zum zweiten Mal beim Hameln-Triathlon dabei. Er ist jetzt echt schöner, als die ersten 25 Mal im ESV-Stadion. Aber weil ich eine Bergziege bin, wäre eine Radstrecke in den Klüt für mich noch schöner“, sagte sie. Organisator König wollte diese Anregung aber nicht umsetzen. Denn alle anderen waren mit diesem Triathlon vollends zufrieden. Schnellste Frau in Hameln war übrigens Elke Hipler (Victoria Linden). In 1:06:46 Stunden verwies sie Dana Wagner (Wolfenbüttel/ 1:07:54 und Kyra Frenz (TuS Rotenburg/1:08:05) auf die Plätze.



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