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Fußball: Pyrmonts Cristiano dos Santos verabschiedet sich als sechster Spieler in den Krankenstand

Der Nächste, bitte!

BAD PYRMONT. Sein Zettel ist bald voll. Auf der Ausfallliste, die Trainer David Odonkor beim Fußball-Landesligisten SpVgg. Bad Pyrmont seit dem Trainingsstart Ende Juni akribisch führt, ist kaum noch Platz. „Der Nächste, bitte“, hieß es beim Auftritt gegen den FC Stahle.

veröffentlicht am 23.07.2017 um 18:07 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite
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Nun steht Neuzugang Cristiano dos Santos bereits als Nummer sechs auf seiner Krankenliste.

Im Testspiel beim westfälischen Bezirksliga-Absteiger war zwei Minuten vor dem Abpfiff beim Stand von 6:1 für die Spielvereinigung eigentlich alles in trockenen Tüchern. Die Pyrmonter, bei denen sich der etwas übergewichtige, aber technisch versierte Gastspieler Murat Kizilkaya, Sören Vespermann (2), Scott Millard, Saliou Abou und dos Santos in die Torschützenliste eingetragen hatten, spulten die Schlussminuten locker herunter. Dann ein lauter Schrei! Schmerzverzerrt blieb der agile Portugiese im Mittelfeld liegen. „Verdacht auf Bänderriss“, befürchtete Pyrmonts sportlicher Leiter Dominik Palmer. Und Coach Odonkor war danach restlos bedient. Sein Kader schmilzt immer mehr zusammen. Deshalb dürfte die Neuverpflichtung von Luca Fleischmann wohl nur noch Formsache sein. Der 19-jährige Aerzener, der mit den A-Junioren von Eintracht Braunschweig im Juni deutscher Pokalsieger wurde, hinterließ wie bereits in Detmold einen starken Eindruck.

Ebenso wie Roland Stuckenberg. Der hat seinen Urlaub längst abgehakt, dafür aber am vergangenen Wochenende bei einem fast 20 Kilometer langen Trail-Run über Stock und Stein jede Menge Kondition aufgetankt. Klar, dass sich der Löwenser im Pyrmonter Team topfit präsentierte.

David Odonkor musste seine Verletztenliste ergänzen. Foto: nls
  • David Odonkor musste seine Verletztenliste ergänzen. Foto: nls

Von den Verletzten sieht Andrzej Matwijow immerhin ein wenig Licht am Ende des Tunnels. Seine in Polen geplante Knieoperation ist erst einmal ad acta gelegt. Matwijow hofft mit intensiver Physiotherapie seine Meniskusprobleme in den Griff zu bekommen. Ein zusätzliches Testspiel steht bei der Spielvereinigung bis zum Saisonauftakt gegen den Heesseler SV (12. August), der seine Landesliga-Termine mit Krähenwinkel-Kaltenweide getauscht hat, nicht mehr an. So richten sich die Blicke an der Südstraße bereits Richtung Eimbeckhausen, wo am kommenden Samstag (17 Uhr) das Bezirkspokal-Spiel ansteht.

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